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Beauty – Bücher – Blockbuster


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Stella schaut: Shadowhunters

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© ABC Family

In meinen Statistiken habe ich gesehen, dass in letzter Zeit viele Leserinnen über den Suchbegriff Shadowhunters auf meinen Blog gestoßen sind. In meinem ersten Post zu diesem Thema habe ich euch die The Mortal Instruments-Buchserie empfohlen und die ersten drei Episoden der TV-Serie (verfügbar auf Netflix) Revue passieren lassen. Da inzwischen die erste Staffel komplett sowie die ersten acht Episoden von Staffel 2 gelaufen sind, möchte ich mein vorheriges Review etwas updaten. Meine Kommentare zum weiteren Verlauf der Serie werden spoilerfrei sein und sich als Entscheidungshilfe vor allem an Leserinnen der Bücher richten, die noch überlegen, ob sie sich an die Serie herantrauen sollen.

Obwohl Shadowhunters sowohl den Grundkonflikt der Bücher (Bösewicht Valentine Morgenstern erschafft seine eigene, alternative Schattenjäger-Armee und tötet ihm verhasste Schattenwesen) als auch die meisten Romanfiguren übernimmt, werden Leserinnen, die eine 1-zu-1-Verfilmung der Bücher erwarten, enttäuscht werden. So spielen eigens für die Serie erschaffene Charaktere oft eine große Rolle für den Plot und auch die Storylines weichen teilweise erheblich von denen in der Romanreihe ab, so dass sogar Buch-Fans immer wieder von den Ereignissen überrascht werden. Manche von diesen Änderungen sind gelungen, weil sie die Handlung schneller vorantreiben, andere hingegen sind eher irritierend. Schade finde ich auch, dass die witzig-charmanten Dialoge, die mir in den Romanen so sehr gefallen haben, in der Serie nicht so richtig auftauchen.

Die Besetzung der Serie finde ich im Großen und Ganzen gut: besonders begeistert bin ich von Harry Shum Jr. (bekannt aus Glee) als Magnus Bane. Er spielt den Hexenmeister hundertprozentig so, wie ich ihn mir beim Lesen vorgestellt habe, weil es ihm gelingt, der Rolle Charme, Verspieltheit, aber auch eine gewisse Verletzlichkeit zu verleihen. Auch Alec Lightwood ist gut getroffen: Matthew Daddario fängt Alecs Tapferkeit, dessen Direktheit, aber auch seine grüblerische Natur perfekt ein. Bei Katherine McNamara als Clary Fray bin ich etwas gespalten: einerseits passt sie optisch wirklich gut in die Rolle rein – sie ist einfach so hübsch, vor allem ihre Wimpern (bei jeder Nahaufnahme von ihrem Gesicht frage ich mich, ob die Wimpern echt sind…) – andererseits gelingt es ihr nicht so recht, Clarys facettenreiche Persönlichkeit rüberzubringen. Mit den anderen Darstellern der Hauptfiguren bin ich ganz zufrieden.

In der ersten Staffel hat mich noch ein wenig gestört, dass die visuellen Effekte nicht so gut waren – so sahen beispielsweise die Schwerter doch arg nach Plastik aus. Das wurde jedoch in der zweiten Staffel verbessert. Auch das New York City-Setting gefällt mir (auch wenn die Serie in Wirklichkeit in Toronto gedreht wird).

Ich denke, dass es sich für Fans der Mortal Instruments-Buchreihe auf jeden Fall lohnt, Shadowhunters eine Chance zu geben. Auch wenn die ersten Episoden noch ein wenig lahm sind, wird es im Laufe der Serie (so ab Episode 6) spannender und interessanter. Habt ihr Shadowhunters schon gesehen? Wie findet ihr die Serie?

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Buchtipp: Lautlose Nacht von Rosamund Lupton

9783423261210

© dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Passend zu dem doch recht kalten Wetter der letzten Tage präsentiere ich euch heute einen Buchtipp, der euch in den winterlichen Norden Alaskas entführt: Lautlose Nacht von Rosamund Lupton. Die Hauptfiguren des Romans sind die britische Physikerin Yasmin und ihre zehnjährige, gehörlose Tochter Ruby, die zusammen nach Alaska aufbrechen, um Yasmins Ehemann und Rubys Vater Matt zu besuchen, der dort als Tierfilmer arbeitet. In Yasmins und Matts Ehe kriselt es und Yasmin hofft, dass sie Matt bei ihrem Besuch wieder etwas näher kommt. Direkt bei ihrer Ankunft in Fairbanks werden Yasmin und Ruby jedoch von Polizisten empfangen, die ihnen mitteilen, dass Matt bei einem Brand in dem Inuit-Dorf, in dem er gewohnt hat, ums Leben gekommen ist. Für Yasmin steht dennoch fest, dass Matt auf keinen Fall tot sein kann und so macht sie sich gemeinsam mit Ruby selbst auf die Suche nach ihrem Mann. Dafür begeben sich die beiden auf eine waghalsige Reise über gefährliche Steilpässe und durch eine hunderte von Kilometern lange, sturmgepeitschte Eiswüste…

Mit ihrem beinahe poetischen, bildhaften Schreibstil gelingt es der Autorin perfekt, eisige, schneebedeckte Landschaften vor den Augen der Leser entstehen zu lassen. Beim Lesen sieht man direkt dicke Schneeflocken und Eiskristalle vor sich. Die Hauptfiguren, zwischen deren Perspektiven der Roman wechselt,  sind beide sehr sympathisch und als Leser fiebert man richtig mit ihnen mit und drückt ihnen die Daumen, dass sie es schaffen, Matt zu finden und lebend aus der ganzen Sache rauszukommen. Obwohl der Roman sehr spannend ist, würde ich ihn nicht unbedingt als Thriller bezeichnen (auch wenn er außen auf dem Umschlag als solcher beworben wird). Im Fokus stehen viel mehr die zwischenmenschlichen Beziehungen von Yasmin, Ruby und Matt, während der Überlebenskampf in der arktischen Kälte Alaskas eher den Hintergrund bildet. Für mich ist Lautlose Nacht ein lesenswerter, dramatisch-bewegender Familienroman vor der faszinierenden Kulisse Alaskas.

Lautlose Nacht ist in deutscher Übersetzung von Christine Blum beim dtv erschienen. Die broschierte Ausgabe kostet 14,90 Euro, das E-Book ist zum Preis von 12,99 Euro erhältlich.Wer erst einmal in das Buch hineinlesen möchte, findet auf der Verlagswebsite eine Leseprobe. Beim Argon Hörbuch Verlag ist zudem eine autorisierte Lesefassung – gesprochen von Tanja Geke – erschienen (Laufzeit: 7 h 26 min). Erhältlich ist diese als CD-Fassung für 19,95 Euro oder als Hörbuch-Download für 15,95 Euro.


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Unboxing: NOMAKENOLIFE Box

Mein Schatz hat mich gestern mit der NOMAKENOLIFE Box überrascht. Ich habe mich sehr über diese Beauty Box aus Japan gefreut, da ich ein großer Fan von asiatischen Gesichtspflege- und Make up-Produkten geworden bin. Die NMNL Box erscheint monatlich und enthält fünf bis sieben japanische Full Size Produkte aus den Bereichen dekorative Kosmetik, Gesichts-, Körper- und Haarpflege sowie Accessoires. Die monatlich kündbare Version des Abos kostet (inklusive Versand) 29,99 US-Dollar (= etwas mehr als 28 Euro), bei einem mehrmonatigen Abo zahlt man pro Box ein bisschen weniger. Bezahlt werden kann per PayPal oder Kreditkarte. Jetzt möchte ich euch aber zeigen, was in meiner Box drin war: fullsizerender-6Insgesamt waren in der Februar Box sechs Produkte:

  • Sailor Moon False Eyelashes sowie Dolly Wink Eyelash Glue fullsizerender-7– die von der TV-Serie Sailor Moon inspirierten künstlichen Wimpern gab es in vier Varianten in den Boxen. In meiner war die Sailor Jupiter Version, bei der die Wimpern grüne Akzente haben. Da Sailor Jupiter meine Lieblings-Senshi in der Serie ist, habe ich mich sehr darüber gefreut – obwohl ich zugeben muss, dass ich noch nie künstliche Wimpern benutzt habe und irgendwie eine irrationale Angst davor habe, mir dabei versehentlich die Augen zuzukleben… aber vielleicht traue ich mich ja jetzt einmal es auszuprobieren. Die künstlichen Wimpern haben, meinen Recherchen zufolge, einen Wert von zehn bis elf Euro. Da bei den künstlichen Wimpern kein Wimpernkleber dabei ist, finde ich es gut, dass das NMNL-Team einen Wimpernkleber in die Box gepackt hat. Dieser hat einen Wert von etwa dreizehn Euro.
  • Hello Kitty Sakura Facial Masksimg_3121ich liebe Tuch-Masken einfach und die von Hello Kitty inspirierte Verpackung ist super süß. Man bekommt hier gleich acht Masken auf einmal und der Beutel soll wiederverschließbar sein. Die Masken enthalten Sakura (also Kirschblüten-) Extrakt, Tee-Extrakt sowie Hyaluronsäure und sollen  eine feuchtigkeitsspendende Wirkung haben. Eine komplette Liste der Inhaltsstoffe steht leider nur in japanischer Sprache auf der Verpackung, hier hätte ich es vor allem für Allergikerinnen besser gefunden, wenn im beigefügten Heftchen eine vollständige Zutatenliste auf Englisch gewesen wäre. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Ausprobieren der Masken! Einen Preis konnte ich online für die Masken nicht finden.
  • Sakura Facial Bar Soap img_3122– diese Gesichtsseife duftet schon durch die Verpackung hindurch angenehm blumig. Sie enthält Sakura Blatt-Extrakt, der Problemhaut beruhigen soll und einer Austrocknung der Haut vorbeugt. Auf diese Seife bin ich sehr gespannt, weil ich bisher noch nie eine feste Seif zur Gesichtsreinigung verwendet habe. Der Duft hat mich aber sofort angesprochen. Auch für dieses Produkt konnte ich online keinen Preis finden.
  • Tint Heart Mini Nail Trio img_3124– Mini-Nagellacke finde ich klasse, weil ich nur so selten Nagellack trage und große Lackfläschchen bei mir gefühlt nie leer werden. Das Nagelset gab es in zwei Varianten in den Boxen, in meiner war die rötliche Version. Das Set beinhaltet einen matten roten Lack, einen weiß glitzernden Top Coat sowie einen rötlich-pinken holographisch schimmernden Nagellack. In den Fläschchen gefallen mir die Farben gut, mal sehen, wie sie in Aktion auf meinen Nägeln wirken. Auch für dieses Produkt habe ich online leider keinen Preis gefunden.
  • Zawachin x Noyl Eyeshadow Palette fullsizerender-8mein persönliche Highlight aus der Box ist diese Lidschatten-Palette. Die Palette ist in Zusammenarbeit mit der japanischen Prominenten Zawachin entstanden, die wohl dadurch berühmt geworden ist, dass sie sich mithilfe von Make up in verschiedene Stars verwandelt hat. Die Palette gibt es in vier unterschiedlichen Farbvarianten, die Farbwelt meiner Palette würde ich als Regenbogen beschreiben. Ich finde es sehr spannend, mal eine so bunte Palette auszuprobieren, da ich bisher ausschließlich Nude-Paletten besitze. Natürlich habe ich auch noch ein paar Swatches für euch, alle ohne Base. fullsizerender-10Ganz links in der Palette sind drei Orange-Töne. Der unterste und der mittlere Ton unterscheiden sich dabei nicht so groß und die oberste Nuance gibt kaum Farbe ab und glitzert eigentlich nur – wahrscheinlich wird sie bei mir als Highlighter zum Einsatz kommen. Die Pigmentierung ist hier nicht übermäßig stark, was ich bei derart grellen Tönen aber auch nicht ganz so schlimm finde. Weiter geht es mit der mittleren Reihe, hier habe ich zunächst die drei Lila-Töne auf der linken Seite für euch.fullsizerender-11 Wie ihr seht, sind auch diese nicht sehr farbintensiv, allerdings haben alle drei Farben einen schönen Schimmer und sind deutlicher voneinander zu unterscheiden als ihre orangefarbenen Pendants. Die lila Lidschatten finde ich farblich alle drei sehr hübsch und werde sie sicherlich in das ein oder andere Augen Make up einbauen. Die nächsten drei Töne aus der mittleren Reihe sind die am stärksten pigmentierten Lidschatten der Palette. fullsizerender-12Zu meiner Überraschung hat der vierte Lidschatten von links, der im Pfännchen violett aussieht, aufgetragen einen deutlich rötlichen Einschlag. Die beiden blauen Lidschatten haben aufgetragen wirklich einen tollen Schimmer-Effekt, der im Bild gar nicht so richtig rüberkommt. Im Vergleich zu den starken Blau-Tönen finde ich die grünlichen Lidschatten eher etwas langweilig, aber seht selbst. Ähnlich wie bei den Orange-Nuancen gibt der oberste Lidschatten kaum Farbe ab und glitzert eigentlich nur. fullsizerender-9Der mittlere Lidschatten ist ein kräftiger, klassischer Grünton, während der unterste Lidschatten frühlingshaft hellgrün schimmert. Alle enthaltenen Lidschatten schimmern ein wenig, es ist kein wirklich matter Ton dabei.

Auch für die Lidschatten-Palette konnte ich online keinen Preis finden, allerdings gehe ich davon aus, dass der Gesamtwert der enthaltenen Produkte den Einkaufswert der Box deutlich übersteigt (und jede, die schon mal versucht hat, in Deutschland japanische Kosmetik zu kaufen, weiß, dass das ganz schön teuer werden kann). Ich bin mit der ersten NMNL Box auf jeden Fall sehr zufrieden und freue mich schon auf die nächste!