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Buchtipp: Harry Potter and the Cursed Child

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IMG_2892Neun Jahre nach Erscheinen des siebten (und letzten) Bands der beliebten Harry Potter-Reihe ist es endlich so weit: in Harry Potter and the Cursed Child erfahren wir Fans, wie es mit Harry und seiner Familie nach dem Sieg über Lord Voldemort weiter geht. Gefreut habe ich mich schon auf das Theaterstück, seit es angekündigt worden ist und natürlich kann ich nicht bis zum 24. September diesen Jahres abwarten, bis es in deutscher Sprache erhältlich ist. Nachdem ich das Buch also so sehnsuchtsvoll erwartet habe, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Das Theaterstück hat mich dann bereits ab der ersten Szene vollkommen verzaubert – vom Gefühl her war es so, als würde man alte Freunde nach langer Zeit wiedersehen. Der Wechsel vom Roman- zum Drama-Format hat mich beim Lesen überhaupt nicht gestört, allerdings muss ich zugeben, dass mir auch in den Büchern die Dialoge am besten gefallen haben – und obwohl J.K. Rowling das Stück nicht persönlich verfasst hat, können die Dialoge mit denen aus den Romanen mithalten. Die Einführungstexte zu den einzelnen Szenen und die Regie-Anweisungen machen es dem Leser leicht, sich die Szenen bildlich vorzustellen. Auch die Handlung des Stücks konnte mich fesseln, obwohl sie – wie ich finde – etwas „erwachsener“ ist als in den Romanen. Es gibt zwar magische Abenteuer, aber der Fokus liegt eindeutig auf der konfliktbeladenen Beziehung zwischen Harry und seinem jüngsten Sohn Albus Severus.

***** ACHTUNG: Ab hier spreche ich konkret über die Handlung. Es gibt zwar keine Spoiler, aber wer vollkommen ohne Vorkenntnisse an das Stück herangehen will, sollte hier aufhören zu lesen! *****

Albus Severus Potter ist nämlich der Protagonist des Stücks. Zu Beginn begleiten wir ihn an seinem ersten Schultag in Hogwarts und erleben mit, wie er sich ausgerechnet mit Draco Malfoys Sohn Scorpio anfreundet. Während Albus‘ älterer Bruder James sehr beliebt bei den anderen Schülern ist, landet Albus im Gegensatz zu seinen Geschwistern nicht in Gryffindor, sondern in Slytherin und gehört dort – zusammen mit seinem besten Freund Scorpio – zu den Außenseitern. Dass er zudem kein besonders guter Zauberer ist und auch kein Talent für Quidditch besitzt, belastet die Beziehung zu seinem Vater zusätzlich. Schließlich werden Albus und Scorpio durch eine junge Frau in ein großes, magisches Abenteuer hineingezogen, das unvorhersehbare Auswirkungen für die gesamte Zaubererwelt haben könnte…

Mir hat das Lesen des Theaterstücks sehr viel Spaß gemacht und ich würde es super gerne auch live anschauen, um zu sehen, wie die magischen Szenen auf der Bühne dargestellt werden. Es läuft in London im Palace Theatre und die Tickets kosten zwischen 30 und 140 Pfund (= zwischen ca. 35 und 164 Euro), wobei man wählen kann, ob man beide Akte am selben oder an zwei aufeinander folgenden Tagen ansehen möchte. Wer es (wie ich) in nächster Zeit nicht nach London schafft, kann das Stück natürlich auch lesen: in englischer Sprache kostet die gebundene Ausgabe etwa 20 Euro, während das E-Book zum Preis von etwa 15 Euro erhältlich ist. In deutscher Sprache erscheint das Theaterstück unter dem Titel Harry Potter und das verwunschene Kind am 24. September im Carlsen Verlag. Das gebundene Buch wird 19,99 Euro kosten, das E-Book wird preislich bei 14,99 Euro liegen.

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