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Buchtipp: The Stand von Stephen King

2 Kommentare

The Stand - Das letzte Gefecht von Stephen King

© Verlagsgruppe Random House GmbH

Nachdem mich der erste Roman, an den ich mich vor kurzem von Stephen King herangetraut habe, sehr begeistert hat, wollte ich sofort mehr von dem Autor lesen.  Nach einigem Herumgegoogle fiel meine Wahl auf The Stand, ein Weltuntergangsthriller, den viele Fans für das beste Werke von Stephen King halten. The Stand ist im Original erstmalig 1978 erschienen und die Handlung spielt im Jahr 1990, so dass ich anfangs ein wenig skeptisch war und mich gefragt habe, wie gut der Roman gealtert ist – nach den ersten Kapitel waren meine Zweifel jedoch wie weggewischt, so rasant werden wir Leser in die spannende Geschichte hineingeworfen:

Eine zu militärischen Zwecken entwickelte Supergrippe wird durch einen Unfall freigesetzt und während das Militär noch versucht, die ganze Sache zu vertuschen, verbreitet sich die tödliche Seuche rasant in den USA, wo sie mehr als 90 Prozent der Bevölkerung tötet. Die wenigen Überlebenden werden von seltsamen Träumen heimgesucht: ein mysteriöser dunkler Mann, der sich Randall Flagg nennt, jagt ihnen Angst ein, während die gütige, mehr als 100 Jahre alte Afroamerikanerin Abagail Freemantle die Menschen zu sich nach Nebraska einlädt. Nach und nach entscheiden sich die Hauptfiguren des Romans für eine Seite in dem Wissen, dass es früher oder später zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung kommen wird…

Auf den 1712 Seiten des Romans begegnet den Lesern eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, die wir dann auf einem Stückchen ihres Weges begleiten. Zu Beginn hat mich die große Anzahl an Figuren etwas gestört, weil ich schnell meine Lieblingsprotagonisten gefunden hatte und lieber mehr Zeit mit ihnen verbracht hätte, als immer wieder neue Charaktere kennenzulernen. Andererseits wird auch gerade dadurch Spannung erzeugt, dass man eben nicht sofort erfährt, wie es bei den einzelnen Überlebenden-Grüppchen (und Einzelpersonen) weitergeht. Die Story an sich fand ich sehr mitreißend und vor allem die Szenen am Anfang, in denen geschildert wird, wie die öffentliche Ordnung langsam zusammenbricht, sind meiner Meinung nach gut gelungen. Übernatürlich Elemente spielen zwar eine Rolle für den Handlungsverlauf, im Vordergrund stehen jedoch zwischenmenschliche Beziehungen und Probleme, was ich positiv bewerte. Einzig das Ende (über das ich hier nicht zu viel verraten möchte) machte auf mich einen überhasteten und voreiligen Eindruck, nach der ganzen Vorbereitung hatte ich mir an dieser Stelle etwas mehr erhofft. Insgesamt jedoch bietet The Stand wahren Lesegenuss für alle Freunde von Endzeit-Szenarien und postapokalytischen Thrillern.

In Deutschland ist The Stand in der Übersetzung von Harro Christensen, Joachim Körber und Wolfgang Neuhaus im Heyne Verlag erschienen. Das Taschenbuch kostet 17,99 Euro und die E-Book-Ausgabe ist zum Preis von 13,99 Euro erhältlich. Zudem ist bei Lübbe Audio eine ungekürzte Lesung (Laufzeit: mehr als 54 Stunden!) mit David Nathan erschienen: die CD-Fassung kostet 14,99 Euro und der Hörbuch-Download ist für 13,99 Euro zu haben.

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2 Kommentare zu “Buchtipp: The Stand von Stephen King

  1. Ich empfehle von Stephen King noch „Friedhof der Kuscheltiere“, „Carrie“ und „ES“. Habe noch einige mehr gelesen, aber die sind irgendwie als besonders gut hängengeblieben. Besonders ersteres 🙂 The Stand klingt auch gut!

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