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Beauty – Bücher – Blockbuster


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Stella testet: Nivea Pflegedusche Seiden Mousse Creme Care

IMG_2692Über den Rossmann Blogger-Newsletter habe ich die neue Nivea Pflegedusche Seiden Mousse in der Sorte Creme Care gratis zum Testen zugeschickt bekommen, vielen Dank dafür! Da ich die flüssigen Duschgele von Nivea sehr gerne mag, war ich super gespannt auf den neuen Duschschaum. Die Pflegedusche ist in einer schlanken Sprühflasche untergebracht, die auch auf meinem schmalen Badewannen-Rand Platz findet. Das Design der Flasche ist in dem für Nivea typischen Blau gehalten, so dass man das Produkt sofort der Marke zuordnen kann. Vor Gebrauch wird die Flasche leicht geschüttelt und dann kann man mit vorsichtigem Druck direkt den Schaum aus der Flasche entnehmen. Die Verschluss ist zum Glück so konzipiert, dass man ganz gut regulieren kann, wie viel Schaum man entnimmt. Der Duschschaum hat eine eher feste, stabile Konsistenz, die auch beim Verteilen auf den Körper erhalten bleibt. Die Sorte Creme Care duftet ganz genau so wie die klassische Nivea-Creme. Nach dem Abspülen verfliegt der Duft jedoch schnell wieder. Meine Haut hat sich nach der Anwendung gereinigt und geschmeidig angefühlt, allerdings hatte ich dennoch das Bedürfnis meinen Körper mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion zu verwöhnen. Insgesamt bin ich mit der Nivea Pflegedusche Seiden Mousse zufrieden, es ist ein Produkt in gewohnt guter Nivea-Qualität. Ob ich nun dauerhaft mit Schaum duschen möchte, weiß ich jedoch nicht, eigentlich mag ich auch flüssige Duschgels ganz gerne.

Die Nivea Pflegedusche Seiden Mousse gibt es in drei verschiedenen Sorten (Creme Care, Creme Smooth und Creme Soft). Eine 200 ml Sprühflasche ist zum Preis von 2,49 Euro in vielen Drogerien, Supermärkten und Onlineshops erhältlich. Bei Rossmann ist der Duschschaum jetzt gerade für 2,29 Euro im Angebot.

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Buchtipp: Die Bücherfreundinnen von Jo Platt

978-3-499-26886-1Ich liebe ja grundsätzlich Romane, in denen es um Personen geht, die gern lesen – meist kann ich mich sofort mit den Hauptfiguren identifizieren und hin und wieder lasse ich mich von deren Lesegewohnheiten inspirieren. Daher habe ich nicht lange überlegt, als auf der Plattform Blogg dein Buch Testleser für Jo Platts neuen Roman Die Bücherfreundinnen gesucht wurden. In dem Roman, den ich dem Genre Chick-Lit zuordnen würde, geht es nämlich um einen Lesezirkel. Der Buchclub wurde von Alice, Miriam und Lydia gegründet, die sich seit ihrem Studium kennen. Im Laufe der Zeit kamen weitere Freundinnen der drei dazu, Connie, Abigail und Sophie. Drei Jahre vor Beginn des Romans starb Lydia an Krebs und seitdem ist deren Ehemann Jon mit von der Partie. Obwohl wir alle sechs Lesezirkel-Mitglieder näher kennen lernen, steht die 32-jährige Innenarchitektin Alice im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu den anderen Bücherfreundinnen hatte Alice in letzter Zeit Pech in der Liebe, da ihre langjährige Beziehung zu Eddie in die Brüche gegangen ist, nachdem dieser sie betrogen hat. Daraufhin ist sie den wohlmeinenden Versuchen ihrer Freundinnen ausgesetzt, ihr dabei zu helfen, endlich ihren Mr. Right zu finden – was zu einer ganzen Reihe an witzigen Verwicklungen führt…
Das erste Buch, das ich von dieser britischen Autorin lese, die vom Verlag mit Helen Fielding und Marian Keyes verglichen wird, hat mir gut gefallen. Zwar war ich ein wenig enttäuscht, das nur ein Bruchteil der Handlung bei den Lesezirkel-Treffen spielt (und auch da wird eher Klatsch und Tratsch ausgetauscht als über Bücher gesprochen), aber die sympathischen Figuren konnten mich erfolgreich darüber hinweg trösten, allen voran natürlich Alice, die sämtliche Kuppelversuche ihrer Freundinnen gutmütig über sich ergehen lässt. Zudem sorgen skurrile Nebenfiguren wie Alice Kundin die wollüstige Eleanor Black sowie ungewöhnliche Schauplätze wie eine nachgestellte Schlacht aus dem Ersten Englischen Bürgerkrieg des 17. Jahrhunderts für Abwechslung. Und auch wenn das Ende des Romans für erfahrene Chick Lit-Leserinnen nicht besonders überraschend sein dürfte, macht es dennoch Spaß, Alice auf ihrer Reise durch den Dating-Dschungel zu begleiten. Der Schreibstil ist locker und schnörkellos und besonders die Dialoge sind der Autorin gut gelungen und wirken witzig und authentisch zugleich. Insgesamt ist Die Bücherfreundinnen eine schöne, leichte Sommerlektüre, die am Strand, am Pool oder an einem regnerischen Tag im Haus einige amüsante Stunden Lesespaß bietet.

Die Bücherfreundinnen ist deutscher Übersetzung von Katharina Naumann im Rowohlt Verlag erschienen. Sowohl im Taschenbuch- als auch im E-Book-Format kostet der Roman 9,99 Euro. Wer Hörbücher bevorzugt, wird beim Argon Verlag fündig. Zudem läuft noch bis zum 30. Juni ein Twitter- und Instagram-Gewinnspiel, das vom Rowohlt Verlag veranstaltet wird, bei dem der erste Preis ein E-Book-Reader sowie ein 200 Euro-Buchgutschein ist.

 

 


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Buchtipp: The Stand von Stephen King

The Stand - Das letzte Gefecht von Stephen King

© Verlagsgruppe Random House GmbH

Nachdem mich der erste Roman, an den ich mich vor kurzem von Stephen King herangetraut habe, sehr begeistert hat, wollte ich sofort mehr von dem Autor lesen.  Nach einigem Herumgegoogle fiel meine Wahl auf The Stand, ein Weltuntergangsthriller, den viele Fans für das beste Werke von Stephen King halten. The Stand ist im Original erstmalig 1978 erschienen und die Handlung spielt im Jahr 1990, so dass ich anfangs ein wenig skeptisch war und mich gefragt habe, wie gut der Roman gealtert ist – nach den ersten Kapitel waren meine Zweifel jedoch wie weggewischt, so rasant werden wir Leser in die spannende Geschichte hineingeworfen:

Eine zu militärischen Zwecken entwickelte Supergrippe wird durch einen Unfall freigesetzt und während das Militär noch versucht, die ganze Sache zu vertuschen, verbreitet sich die tödliche Seuche rasant in den USA, wo sie mehr als 90 Prozent der Bevölkerung tötet. Die wenigen Überlebenden werden von seltsamen Träumen heimgesucht: ein mysteriöser dunkler Mann, der sich Randall Flagg nennt, jagt ihnen Angst ein, während die gütige, mehr als 100 Jahre alte Afroamerikanerin Abagail Freemantle die Menschen zu sich nach Nebraska einlädt. Nach und nach entscheiden sich die Hauptfiguren des Romans für eine Seite in dem Wissen, dass es früher oder später zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung kommen wird…

Auf den 1712 Seiten des Romans begegnet den Lesern eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren, die wir dann auf einem Stückchen ihres Weges begleiten. Zu Beginn hat mich die große Anzahl an Figuren etwas gestört, weil ich schnell meine Lieblingsprotagonisten gefunden hatte und lieber mehr Zeit mit ihnen verbracht hätte, als immer wieder neue Charaktere kennenzulernen. Andererseits wird auch gerade dadurch Spannung erzeugt, dass man eben nicht sofort erfährt, wie es bei den einzelnen Überlebenden-Grüppchen (und Einzelpersonen) weitergeht. Die Story an sich fand ich sehr mitreißend und vor allem die Szenen am Anfang, in denen geschildert wird, wie die öffentliche Ordnung langsam zusammenbricht, sind meiner Meinung nach gut gelungen. Übernatürlich Elemente spielen zwar eine Rolle für den Handlungsverlauf, im Vordergrund stehen jedoch zwischenmenschliche Beziehungen und Probleme, was ich positiv bewerte. Einzig das Ende (über das ich hier nicht zu viel verraten möchte) machte auf mich einen überhasteten und voreiligen Eindruck, nach der ganzen Vorbereitung hatte ich mir an dieser Stelle etwas mehr erhofft. Insgesamt jedoch bietet The Stand wahren Lesegenuss für alle Freunde von Endzeit-Szenarien und postapokalytischen Thrillern.

In Deutschland ist The Stand in der Übersetzung von Harro Christensen, Joachim Körber und Wolfgang Neuhaus im Heyne Verlag erschienen. Das Taschenbuch kostet 17,99 Euro und die E-Book-Ausgabe ist zum Preis von 13,99 Euro erhältlich. Zudem ist bei Lübbe Audio eine ungekürzte Lesung (Laufzeit: mehr als 54 Stunden!) mit David Nathan erschienen: die CD-Fassung kostet 14,99 Euro und der Hörbuch-Download ist für 13,99 Euro zu haben.


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Stella testet: Veet Sensitive Precision Beauty Styler

IMG_0174Dank des Rossmann Blogger-Newsletters durfte ich den neuen Veet Sensitive Precision Beauty Styler kostenlos testen. Hierbei handelt es sich um einen Elektro-Rasierer mit verschiedenen Aufsätzen, mit denen unerwünschte Haare an empfindlichen und sensiblen Körperstellen wie Gesicht, Achseln und Bikinizone schnell und sanft entfernt oder in Form gebracht werden können – ohne Angst vor Schnittverletzungen. Beim Kauf befindet sich das Produkt in einer hygienischen Blister-Verpackung, die sich durch eine Lasche auf der Rückseite einfach ohne Schere öffnen lässt.

Enthalten sind:

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  • das Beauty Styler-Handstück
  • ein Aufsatz mit 16mm und 6mm Rasierklingen für die Augenbrauenkorrektur
  • ein 2mm und 4mm Aufsteckkamm, um die Haare auf die gleiche Länge zu bringen
  • ein Aufsatz mit 20mm Klinge
  • ein Aufsteckkamm für die breite Klinge
  • eine Reinigungsbürste
  • ein Kosmetiktäschchen, in dem alles verstaut werden kann
  • eine Schutzkappe
  • eine AA-Batterie

IMG_0172Der Beauty Styler ist sehr benutzerfreundlich, man braucht nur die Batterie einzusetzen und schon kann es losgehen. Das Gerät liegt gut in der Hand und wirkt auf mich stabil verarbeitet. Mit dem schmaleren Aufsatz kann man schnell und einfach Augenbrauen-Wildwuchs unter Kontrolle bringen. Anfangs musste ich ein bisschen hin und her experimentieren, bis ich herausgefunden habe, wie ich den Styler am besten halte, aber dann klappt es gut. Die Haut ist hinterher ein wenig gerötet, aber bei weitem nicht so gereizt wie nach dem Zupfen mit der Pinzette. Natürlich wachsen die Haare schneller nach als beim Zupfen, aber dafür braucht man für die Korrektur weniger Zeit und reizt die Haut nicht so stark. IMG_0173Auch den breiteren Aufsatz für Achseln und Bikinizone habe ich ausprobiert. Dieser funktioniert ebenso gut wie der schmalere, allerdings bevorzuge ich bei diesen Körperbereichen die Nassrasur, um ein glatteres Ergebnis zu erzielen. Säubern lassen sich die Aufsätze mit der beiliegenden Reinigungsbürste und können zudem (abgeschraubt) mit Wasser abgespült werden. Praktisch finde ich das enthaltene Kosmetiktäschchen zur Aufbewahrung: Alle Teile passen hinein und werden so vor Staub und sonstigem Schmutz geschützt. Der Veet Sensitive Precision Beauty Styler ist für 19,99 Euro in vielen Drogerien und Online-Shops erhältlich. Auch wenn ich mir das Produkt im Laden spontan wahrscheinlich nicht selbst gekauft hätte, konnte mich das Gerät zu Hause beim Augenbrauenformen überzeugen, so dass ich es gern weiterempfehle.


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Stella testet: bilou Duschschaum Tasty Donut

IMG_0170Bei meinem letzten dm-Besuch wurde ich direkt am Eingang von einem riesigen Aufsteller mit den bilou Duschschaum-Produkten begrüßt. Da auch ich inzwischen neugierig auf die Produkte der deutschen Vloggerin Bibi geworden war, habe ich mich mit der Nase voraus auf die Duschschäume gestürzt. Vorrätig waren die Sorten Vanilla Cake Pop, Creamy Mandarin und Tasty Donut, von denen ich mich, wie ihr sehen könnt, für letztere entschieden habe (die Donuts sind natürlich nicht aus der Drogerie, sondern von Happy Donazz).

Laut Hersteller soll Tasty Donut nach frischgebackenem Donut und fruchtigem Erdbeerzuckerguss duften – perfekt für mich also, da ich Körperpflegeprodukte liebe, die nach Süßigkeiten duften, wie zum Beispiel die Chocomania-Serie aus dem Body Shop oder die Schokoladen-Gesichtsmaske von Schaebens. Der Duschschaum befindet sich in einer niedlich gestalteten Sprühflasche, die 200 ml Produkt enthält und für 3,95 Euro in vielen Drogerien erhältlich ist. Das in Deutschland produzierte Produkt ist vegan, sowie frei von Mineralöl, Parabenen und Silikonen. Der Schaum hat anfangs eine eher feste Konsistenz, lässt sich jedoch gut auf der Haut verteilen. Zu Beginn ist der Duft recht intensiv (und erinnert mich eher an Erdbeergummibärchen als an Donuts), allerdings verfliegt er nach dem Abspülen auch schnell wieder. Der cremige Schaum reinigt die Haut sanft und trocknet sie nicht aus. Eine besonders feuchtigkeitsspendende Wirkung konnte ich jedoch trotz des enthaltenen Aloe Vera-, Mandel- und Avocado-Öl nicht feststellen, was ich bei einem gewöhnlichen Duschschaum allerdings auch nicht unbedingt erwarte – außerdem benutze ich derzeit sehr gerne die Honey Moments-Bodylotion aus der Lavera Beauty Box, um meine Haut nach dem Duschen zu verwöhnen.

Der bilou Duschschaum Tasty Donut ist – alles in allem – ein schönes Körperpflegeprodukt, an dem alle, die zuckersüße Düfte lieben, ihre Freude haben werden.


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Christie des Monats: Der Tod auf dem Nil

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© Hoffmann und Campe Verlag

Mein Christie des Monats Juni ist einer der bekanntesten Romane der britischen Krimi-Autorin: Der Tod auf dem Nil. Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot unternimmt in diesem Roman eine Kreuzfahrt ins ägyptische Tal der Könige. Auf seinem Schiff befindet sich ebenfalls die wunderschöne Millionenerbin Linnet Ridgeway, die zusammen mit ihrem frischgebackenen Ehemann Simon Doyle an Bord ihre Flitterwochen verbringt. Dessen ehemalige Verlobte Jacky (Jacqueline de Bellefort) ist den beiden Turteltauben jedoch hintergereist, fest entschlossen, ihnen die Stimmung zu verderben, weil sie es ihrer Freundin Linnet übel nimmt, dass diese ihr den Mann ausgespannt hat. Die angespannte Situation eskaliert schließlich, als Jacky in betrunken Zustand eine Schusswaffe auf Simon richtet und ihn anschießt. Als Linnet am darauffolgenden Morgen erschossen in ihrem Zimmer aufgefunden wird, stehen alle vor einem Rätsel: Jacky, die naheliegende Verdächtige, stand die ganze Nacht lang unter Beobachtung. Und welcher der Mitreisenden könnte sonst Motiv und Gelegenheit für diesen Mord gehabt haben? Gemeinsam mit Colonel Race vom britischen Geheimdienst nimmt Hercule Poirot die Ermittlungen auf…

Der Tod auf dem Nil gilt als eines der besten Werke von Agatha Christie – und das vollkommen zu Recht: Das Setting ist atmosphärisch stimmungsvoll und der Fall ist äußerst spannend, so dass die 320 Seiten wie im Flug vergehen – immer wieder werden den Lesern neue potentielle Verdächtige präsentiert, die im weiteren Verlauf zwar ein Motiv, jedoch scheinbar keine Gelegenheit zur Ausführung des Mordes gehabt haben. Damit lädt der Roman zu Mitraten ein (obwohl ich zugeben muss, dass ich beim ersten Lesen nie und nimmer auf die korrekte Lösung des Falls gekommen wäre – ich habe mich von den falschen Spuren zu leicht in die Irre führen lassen). Der Tod auf dem Nil ist ein richtiger Klassiker des Genres, den ich gern allen Krimi-Fans ans Herz lege!

In Deutschland ist Der Tod auf dem Nil in der Übersetzung von Pieke Biermann im Atlantik Verlag erschienen. Die Taschenbuch-Ausgabe kostet 10,00 Euro und das E-Book ist zum Preis von 8,99 Euro erhältlich. Außerdem ist der Roman als Hörbuch im Hörverlag erschienen, sowohl ungekürzt als auch gekürzt. Die ungekürzte Lesung (Laufzeit: mehr als 10 Stunden) mit Gerd Anthoff kostet in der CD-Fassung 9,99 Euro und als Download 7,95 Euro. Die gekürzte Lesung (Laufzeit: mehr als 3 Stunden) mit Thomas M. Meinhardt kostet auf CD 9,99 Euro und als Download 6,95 Euro. Zudem wurde der Roman im Jahr 1978 sehr erfolgreich mit Sir Peter Ustinov als Hercule Poirot verfilmt, inzwischen gibt es den Film sowohl auf DVD als auch auf Blu-Ray.


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(Jugend-)Buchtipp: Lady Midnight von Cassandra Clare

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© Verlagsgruppe Random House GmbH

Mit Lady Midnight entführt Jugendbuchautorin Cassandra Clare uns erneut in ihr fantastisches Schattenjäger-Universum: Nachdem ihre Eltern während des großen Schattenjäger-Krieges in City of Heavenly Fire getötet worden sind, ist Emma Carstairs von der Familie Blackthorn aufgenommen worden. Seit fünf Jahren lebt sie nun schon im Schattenjäger-Institut von Los Angeles. Im Gegensatz zum Rat der Schattenjäger ist Emma überzeugt, dass ihre Eltern nicht nur ein Kollateralschaden des Krieges waren, sondern dass mehr hinter deren Tod steckt. Als in LA Leichen von Schattenwesen auftauchen, die auf ähnliche Art und Weise verstümmelt worden sind wie ihre Eltern, sieht die siebzehnjährige Emma sich in ihrer Theorie bestätigt und stellt zusammen mit ihrem besten Freund, Adoptivbruder und Parabatai Julian Blackthorn sowie mit ihrer Freundin Cristina Rosales eigene Nachforschungen an. Hilfe erhält sie dabei von unerwarteter Seite: Das Feenvolk, dem als Verlierer des Schattenjäger-Krieges eigentlich der Umgang mit Schattenjägern untersagt ist, wendet sich mit einigen mysteriösen Hinweisen an die Bewohner des Instituts von LA. Als Zeichen ihres guten Willens lassen sie sogar Mark Blackthorn, der während des Krieges von ihnen entführt worden ist, zurück zu seiner Familie – wo er dauerhaft bleiben darf, wenn es den Schattenjägern gelingt, das Geheimnis der Mordserie an Schattenwesen zu lüften…

Für Jugendbuchserien-Fans ist Cassandra Clare ein wahrgewordener Traum: immer wieder baut sie Bezüge zwischen ihren verschiedenen Schattenjäger-Reihen in die einzelnen Romane ein, so dass die Leserin immer auf dem Laufenden gehalten wird, wie es mit ihren Lieblingsfiguren aus den anderen Büchern weitergeht. Auf Grund dieser intertextuellen Bezüge empfehle ich Lady Midnight allen Cassandra Clare-Fans, die zumindest die Chroniken der Unterwelt-Reihe kennen, vor allem weil Lady Midnight sich teilweise sehr direkt auf die Geschehnisse in City of Heavenly Fire bezieht. Als ersten Einstieg in die Schattenjäger-Welt würde ich kompletten Neulingen eher City of Bones oder Clockwork Angel empfehlen.

Das Buch an sich ist ein vielversprechender Serien-Auftakt. Die neuen Hauptfiguren sind sympathisch und kommen authentisch rüber, besonders die selbstbewusste, schlagfertige und risikofreudige Emma hat mich persönlich angesprochen und ist eine schöne Abwechslung zu Clares vorherigen Heldinnen Clary Fray und Tessa Gray, die anfangs doch eher wie die sprichwörtliche Jungfrau in Nöten wirkten. Die Handlung des Romans ist spannend mitzuverfolgen und auch für die Folgebände wurden einige interessante Anknüpfungspunkte eingeführt. Clares Schreibstil ist wie in den vorherigen Romanen direkt und schnörkellos und wird durch gut gelungene Dialoge aufgelockert. Alles in allem konnte mich Lady Midnight überzeugen und ich freue mich schon auf den nächsten Band, der für April 2017 angekündigt wurde.

In Deutschland ist Lady Midnight in der Übersetzung von Franca Fritz und Heinrich Koop beim Goldmann Verlag erschienen. Das gebundene Buch kostet 19,99 Euro, das E-Book ist mit 14,99 Euro ein wenig günstiger. Zudem ist Lady Midnight als Hörbuch erschienen: die ungekürzte Lesung mit Simon Jäger (Laufzeit: mehr als 28 Stunden!) kostet als Download 39,99 Euro, die gekürzte Fassung (Laufzeit: mehr als 23 Stunden) kostet auf CD 19,99 Euro und als Download 13,95 Euro. Wer nun neugierig geworden ist, findet auf der Verlagswebsite eine große Leseprobe.