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Stellas Top 3: Ungewöhnliche Detektive in Serie

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Heute möchte ich euch ein paar Krimis mit ungewöhnlichen Ermittlern vorstellen. Wer Fernsehserien mit leicht verrückten, aber genialen Detektiven wie beispielsweise Monk mag, wird sicher auch an den vorgestellten Roman-Serien seine Freude haben!

© Aufbau Verlag GmbH & Co. KG

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Platz 3: Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg von Fred Vargas

Der aus den französischen Pyrenäen stammende Jean-Baptiste Adamsberg löst in Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord seinen ersten Fall in Paris. Seine Tendenz zu rein intuitiven Schlussfolgerungen und seine ausgeprägte Langsamkeit sorgen bei den Kollegen auf dem großstädtischen Polizeirevier zunächst für Irritationen – vor allem bei dem pragmatischen Inspektor Adrien Danglard. Mit seinem außergewöhnlichen Gespür für Menschen, Dinge und Zusammenhänge gelingt es Adamsberg jedoch immer wieder, schwierige Fälle zu lösen, so dass er nach und nach die Anerkennung seiner Kollegen gewinnt. Fred Vargas Schreibstil zeichnet sich durch skurrile Dialoge, leichte Anflüge von Humor und überraschende Wendungen aus, zudem haben Adamsbergs Fälle häufig mystische Komponenten (Werwölfe, die Rückkehr der schwarzen Pest, Vampire…), die jedoch – so viel sei verraten – am Ende immer eine logische Auflösung finden.

Die Adamsberg-Romane erscheinen in Deutschland beim Aufbau Verlag. Der erste Band der Serie, Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord, kostet als Taschenbuch 8,99 Euro und als E-Book 7,99 Euro.

© Verlagsgruppe Random House GmbH

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Platz 2: Dr. Siri Paiboun von Colin Cotterill

An diesen Krimis ist so ziemlich alles ungewöhnlich: der Schauplatz (das kommunistische Laos der 1970er Jahre), der Ermittler (der 72-jährige Dr. Siri Paiboun, der von der Regierung wider Willen zum einzigen offiziellen Leichenbeschauer des Landes ernannt wird und hin und wieder Geister sieht) und natürlich die Art und Weise, auf die unter diesen Rahmenbedingungen die Mordfälle gelöst werden (so gibt es beispielsweise kein Kriminallabor und Dr. Siri ist auf die Hilfe einer befreundeten Chemielehrerin angewiesen, um Spuren analysieren zu können). Mit seinen beiden Assistenten, der intelligenten, wenn gleich übergewichtigen Schwester Dtui und Herrn Geung, der eigentlich nur zum Putzen eingestellt worden ist, aber trotz seiner Trisomie 21 häufig wichtige Hinweise zur Aufklärung der Fälle liefert, gelingt es Dr. Siri jeden noch so schwierigen Fall zu lösen. Dies tut der Senior mit so viel Charme, Witz und Scharfsinn, dass er dem Leser von der ersten Seite an sympathisch ist.

Die Dr. Siri-Romane erscheinen in Deutschland beim Goldmann Verlag. Der erste Band der Serie, Dr. Siri und seine Toten, kostet als Taschenbuch 8,95 Euro und als E-Book 7,99 Euro.

© Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG

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Platz 1: Police Constable Peter Grant von Ben Aaronovitch

Während die oben vorgestellten Bücher bestenfalls Fantasy-Elemente enthalten haben, ließe sich mein persönlicher Platz 1 ebenso gut ins Phantastik-Genre einordnen wie in den Bereich Krimi. Held der Serie ist der Londoner Polizist Peter Grant, der nach einer Begegnung mit einem ungewöhnlichen Mord-Zeugen – einem wahrhaftigen Geist – überraschend zur streng geheimen Spezialabteilung für Magie versetzt wird, die zuvor nur aus einer einzigen Person bestand, nämlich dem Magier Thomas Nightingale. Als frischgebackener Zauberlehrling muss Peter nicht nur Kriminalfälle mit übernatürlichen Aspekten aufklären, sondern auch Latein lernen, seine Zauberkünste perfektionieren und sich mit titelgebenden Flüssen von London, die in Gestalt von dunkelhäutigen Damen mit Zauberkräften auftauchen, arrangieren. Peter Grants aberwitzige Abenteuer sind unterhaltsam geschrieben, stellenweise lustig – gruselig – actionreich und vor allem für London-Liebhaber zu empfehlen.

Die Peter Grant-Romane erscheinen in Deutschland beim dtv. Der erste Band, Die Flüsse von London, kostet als Taschenbuch 9,95 Euro und als E-Book 8,99 Euro.

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4 Kommentare zu “Stellas Top 3: Ungewöhnliche Detektive in Serie

  1. Pingback: Stellas Top 3: Detektivinnen | stellabloggtfuereuch

  2. Hallo, das Buch „Die Flüsse von London“ und Folgebücher habe ich auch noch zu Hause. Leider konnte ich bisher wegen Augenproblemen noch nicht mit dem Lesen anfangen. Werde ich aber demnächst mal machen, wenigstens erst mal ein paar Seiten…Liebe Grüße, britti

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