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Beauty – Bücher – Blockbuster


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Stellas Flop 3: Enttäuschende Enden

Transparenz: Godspeed und Grischa 3: Lodernde Schwingen habe ich mir selbst gekauft, Was uns bleibt ist jetzt wurde mir kostenlos vom Randomhouse Bloggerportal zur Verfügung gestellt (vielen Dank dafür und sorry, dass es mir nicht so richtig gefallen hat.)

Kennt ihr das auch? Ihr lest eifrig einen Roman, fühlt mit den ProtagonistInnen mit, taucht vollkommen in die Handlung ein und fiebert bis zum Schluss mit – aber wenn das Ende dann kommt, seid ihr enttäuscht, verärgert oder gar entsetzt. Heute stelle ich euch meine „Flop 3“ der Romanenden vor, die mich unzufrieden grummelnd zurückgelassen haben. Wie ihr aufgrund des Titels dieses Beitrags vielleicht schon ahnt, herrscht SPOILERALARM für die Romane Godspeed: Die Reise beginntGrischa 3: Lodernde Schwingen sowie Was uns bleibt ist jetzt.

32551789-00-00Platz 3: Godspeed: Die Reise beginnt von Beth Revis

Dieser Jugendroman mit Science Fiction- und Krimi-Elementen spielt auf einem Mehrgenerationen-Raumschiff namens Godspeed. Während die siebzehnjährige Amy zusammen mit ihren Eltern im Kälteschlaf darauf wartet, dass die Godspeed einen neuen, bewohnbaren Planeten erreicht, soll Junior der Nachfolger des Anführers werden, der die Ordnung auf dem Schiff aufrecht erhält. Doch dann wird Amy fünfzig Jahre zu früh geweckt. Bald stellt sich heraus, dass das kein Unfall war und dass jemand absichtlich die tiefgefrorenen Passagiere auftaut, um diese umzubringen. Können Amy und Junior die Morde aufklären und verhindern, dass noch weitere Passagiere sterben? Der Roman hat viele Dinge, die für ihn sprechen: Das Setting auf einem durch das Weltall reisenden Raumschiffs ist gut ausgearbeitet, die Gesellschaft auf der Godspeed ist interessant zu beobachten und es gibt sympathische Nebenfiguren wie beispielsweise Juniors besten Freund Harley – ein Künstler, der jedoch vom Anführer für psychisch krank erklärt worden ist. Der zu lösende Kriminalfall sorgt dafür, dass die Geschichte spannend bleibt. Ich hatte Spaß beim Lesen, bis Amy am Ende erfährt, dass Junior derjenige war, der sie aufgetaut hat (und zwar weil er scharf auf sie war sich unsterblich in sie verliebt hat). Diese Enthüllung an sich hat mich jedoch weniger schockiert als Amys Reaktion darauf. Als Junior Amy seine Tat gesteht, ist sie froh darüber, dass er zumindest ehrlich zu ihr ist. Wie bitte??? Der Typ hat deine Chance zunichte gemacht, auf einem fremden Planeten ein neues Leben zu beginnen! Seinetwegen musst du nun deine verbleibende Lebenszeit auf einem muffigen, autoritär regierten Raumschiff verbringen! Ein bisschen Wut wäre hier meiner Meinung nach durchaus angebracht…

9783646926736Platz 2: Grischa 3: Lodernde Schwingen von Leigh Bardugo

Bevor Leigh Bardugo die Welt mit Das Lied der Krähen beglückt hat, veröffentlichte sie die Grischa-Trilogie, die in derselben fiktionalen Welt spielt. Im Mittelpunkt der Serie steht Waisenmädchen Alina Starkov, das überraschend ihre übersinnliche Grischa-Kräfte entdeckt. Es gibt auch hier viele Sachen, die mir an der Romanreihe gefallen haben: ich mag das Konzept von mit Grischa-Kräften ausgestatteten Menschen; das ans russische Zarenreich angelehnte Setting ist mal was anderes und das Buch wartet mit zahlreichen faszinierenden Nebenfiguren auf wie beispielsweise Alinas Antagonisten, dem mysteriösen Dunklen, den Alina gleichzeitig fürchtet, aber auch irgendwie begehrt, oder dem schlagfertigen Prinzen Nikolai oder ihrer Freundin Genya, die sich durch nichts unterkriegen lässt. Alina als Heldin hingegen fand ich eher schwierig, da ihr Verhältnis zu ihren Kräften die meiste Zeit über ambivalent war. Daher hat mich das Ende auch nicht wirklich überrascht, aber schon irgendwie enttäuscht. Anstatt ihre sehr starken und nützlichen Kräfte als Teil ihrer Identität anzunehmen, opfert Alina diese. Am Ende ist Alina wieder ein ganz normales (machtloses) Bauernmädchen, das ganz darin aufgeht, zusammen mit ihrer Jugendliebe ein Kinderheim, in dem Dorf, in dem sie selbst aufgewachsen ist, zu betreiben. Da kann meine innere Feministin nur mit den Augen rollen…

9783570311479Platz 1: Was uns bleibt ist jetzt von Meg Wolitzer

Seit dem Verlust ihrer ersten großen Liebe Reeve ist Jam einfach untröstlich. Ihre Eltern stecken sie daraufhin in ein Internat für traumatisierte Teenager, wo Jam einen ganz besonderen Literaturkurs belegt. In diesem gibt ihr die Lehrerin Mrs Q ein Tagebuch, das es Jam erlaubt, mental in die Zeit vor dem schrecklichen Ereignis zurückzureisen.  Wie besessen füllt Jam immer mehr Seiten des Buches, um weiterhin Zeit mit Reeve verbringen zu können. Doch was wird geschehen, wenn auch die letzten Seiten des Buchs beschrieben sind? Die Antwort auf diese Frage lautet in diesem Fall: eine große Enttäuschung. Ich wollte diesen Roman wirklich mögen. Die Idee, mit einem Tagebuch mental in der Zeit zurückzureisen, finde ich nämlich super und auch die Nebenhandlungen und -figuren haben mir ebenso gut gefallen wie der Schreibstil. Aber als ich am Ende erfahren habe, dass Reeve gar nicht tot ist und dass Jam sich die Beziehung zu ihm bloß eingebildet hat, fühlte mich veräppelt und als Leserin nicht ernst genommen. Meine gesamte Empathie für Jam basierte schließlich auf deren nachvollziehbarer Trauer und während sie zuvor wie ein verständlicherweise verstörter Teenager wirkte, sieht nach der Enthüllung eher wie ein verwöhntes Gör aus, das nicht damit zurecht kommt, wenn sie einmal nicht alles bekommt, was sie haben will. Schade!

Wart ihr schon einmal von einen Romanende so richtig enttäuscht? Oder habt ihr eines der drei Bücher gelesen und seid anderer Meinung als ich? Lasst gern einen Kommentar da!

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Sachbuch-Tipp: Der Ernährungskompass von Bas Kast

Transparenz: Dieses Buch habe ich selbst gekauft und empfehle es weiter, weil es mir persönlich gefällt. Ich erhalte für meinen Beitrag und die gesetzten Links keinerlei Gegenleistung vom Verlag.9783570103197

Zugegeben, normalerweise mache ich eher einen großen Bogen um sämtliche Erzeugnisse der Diätindustrie, inklusive Ernährungsratgeber. Was mich letztendlich dazu gebracht hat, dem Ernährungskompass eine Chance zu geben, war weniger der doch recht prätentiöse Untertitel Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung, sondern viel mehr der Name des Autoren. Wissenschaftsjournalist Bas Kast konnte mich bereits mit seinen früheren (populärwissenschaftlichen) Publikationen Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt sowie Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft begeistern, was vor allem an seiner Kombination aus sorgfältiger Recherche, gut verständlichem, aber dennoch präzisem Schreibstil und seinem professionellen Umgang mit wissenschaftlichen Studien liegt. Seit ich selbst in den Genuss einer wissenschaftlichen Ausbildung gekommen bin, habe ich mich bei Sachbüchern zu so einer Art Quellen-Fetischistin entwickelt: es ist mir vollkommen unbegreiflich, wie einige andere populärwissenschaftliche Bücher es wagen können, teilweise komplett auf Quellenverweise zu verzichten; wenn ich ein Sachbuch zur Hand nehme, erwarte ich schließlich, dass mir die Arbeit, selbst nach den im Buch erwähnten Studien suchen zu müssen, abgenommen wird – worin liegt denn sonst der Mehrwert des entsprechenden Buches?

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema – quellenverweistechnisch ist der Ernährungskompass nämlich, wie man es von Herrn Kast gewohnt ist, erste Sahne (bitte entschuldigt das Wortspiel). Während sich die AutorInnen anderer Ernährungsratgeber gezielt die Studien zusammensuchen, die ihre Auffassung von gesunder Ernährung stützen, geht Herr Kast in diesem Buch genau andersherum vor: er schaut sich eine große Anzahl an Studien zu diesem Thema an und leitet davon ausgehend Regeln für gesunde Ernährung ab. Dieser Ansatz gefällt mir sehr gut.

Das Buch besteht aus einer Einführung, zwölf Kapiteln sowie einem Epilog. In der Einführung berichtet der Autor davon, wie gesundheitliche Probleme ihn dazu motiviert haben, sich mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen und erklärt, worum es ihm in dem Buch geht. Die persönliche Note des Einführungsteils fand ich ansprechend und auch die vier Kernfragen („Wie nimmt man effizient ab?“, „Wie schützt man sich mit seiner Ernährung vor Krankheiten?“, „Wie lassen sich Ernährungsmythen von den Fakten trennen?“, „Kann man mit einer sorgfältig zusammengestellten Kost die biologische Uhr austricksen und den Alterungsprozess aufhalten?“, S. 15) haben meine Neugier geweckt. In den darauffolgenden beiden Kapiteln lernen die LeserInnen mehr über Proteine. Diese Kapitel sind mit unterhaltsamen Zusammenfassungen wissenschaftlicher Studien, Schaubildern, persönlichen Anekdoten und kurzen Unterkapiteln, die sich schnell mal zwischendurch lesen lassen, ansprechend aufbereitet. Am Ende der Protein-Kapitel gibt es eine kurze Zusammenfassung mit einem Bild von einer Kompassnadel, in der empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Lebensmittel knapp und übersichtlich aufgelistet sind. Darauf folgt ein Intermezzo zum Thema ideale Ernährungsweisen, das – vereinfacht gesagt – darauf hinausläuft, dass es nicht eine universell gültige, optimale Ernährungsform für jeden Menschen gibt, sondern dass jeder für sich selbst herausfinden muss, welche Art und Weise des Essens am besten zum eigenen Körper und dessen Bedürfnissen passt. In den nächsten drei Kapiteln dreht sich alles um Kohlenhydrate. Hierbei bekommt Zucker ein eigenes Kapitel, ein weiteres setzt sich mit Low-Carb Diäten auseinander und das dritte widmet sich gesunden Kohlenhydraten. Wie bereits bei den Protein-Kapiteln gibt es am Ende eine kurze Zusammenfassung und das Kompassnadel-Bild mit empfehlenswerten und weniger empfehlenswerten Lebensmitteln. Auf ein weiteres Intermezzo zum Thema Getränke folgen drei Kapitel, die den LeserInnen Fette näher bringen. Auch die Fettkapitel schließen mit einer kurzen Zusammenfassung und der Kompassnadel-Lebensmittel-Übersicht. Im elften Kapitel lernen wir mehr über Nahrungsergänzungsmittel und im zwölften Kapitel geht es um das richtige Timing des Nahrungsmittelverzehrs. Zum Schluss erwartet die LeserInnen ein Epilog mit zwölf Ernährungstipps, die alle auf den im Laufe des Buches gesammelten Erkenntnissen basieren. Sind diese Ernährungstipps besonders innovativ, neu und überraschend? Nein, das nicht unbedingt. Vieles von dem, was man dort liest, hat man auch schon anderswo gesehen. ABER durch die vorangegangen Erklärungen verstehen die LeserInnen nun besser, warum diese Regeln gelten und welche Vorteile das Einhalten dieser für sie haben kann.

Insgesamt habe ich das Gefühl, nach Lesen des Ernährungskompasses nun fachkundigere Entscheidungen über mein Essverhalten treffen zu können. Besonders positiv aufgefallen an dem Buch ist mir, wie herrlich undogmatisch es an das Thema herangeht. Durch das Eingeständnis, dass es eben nicht eine universell gültige ideale Ernährungsweise gibt, werden die LeserInnen dazu ermutigt, verschiedene Ernährungsformen selbst auszuprobieren und sich quasi von ihrem Körper sagen zu lassen, welche davon am besten für sie geeignet ist. Erfreulich fand ich zudem, dass der Ratgeber nicht zu sehr auf das Thema Gewichtsverlust fixiert ist. Obwohl es in einer der vier Kernfragen genau darum geht, hat das Buch auch LeserInnen, die nicht abnehmen, sondern sich einfach nur gesund ernähren wollen, einiges zu bieten. Insgesamt kann ich den Ernährungskompass uneingeschränkt allen empfehlen, die sich umfassend über das Thema (gesunde) Ernährung informieren wollen.

In Deutschland ist Der Ernährungskompass von Bas Kast bei C. Bertelsmann erschienen. Die Hardcover-Ausgabe kostet 20,00 Euro und das E-Book gibt es für 16,99 Euro. Wer Hörbücher bevorzugt, kann sich den Ernährungskompass in ungekürzter Form (Laufzeit: 9 Stunden, 48 Minuten) von Herbert Schäfer vorlesen lassen – der Download kostet 21,95 Euro.


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(Jugend-) Buchtipp: Die Spur der Bücher

u1_978-3-8414-4005-1Transparenz: Diesen Roman habe ich mir selbst gekauft und berichte darüber, weil er mir gefallen hat. Für die Verlinkung zu Verlagswebsites erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Mercy Amberdale ist eine Bibliomantin: Sie kann mithilfe von Büchern Magie ausüben. Nach einem tragischen Vorfall schwört Mercy jedoch der Bibliomantik ab und schlägt sich im viktorianischen London damit durch, seltene Bücher für Sammler (auf nicht ganz legalem Wege) zu beschaffen. Das ändert sich jedoch, als ein alter Bekannter sie bittet, in einem mysteriösen Todesfall zu ermitteln: ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass auch nur ein einziges Buch beschädigt worden ist. Mercys Nachforschungen führen sie tief in die Welt der Bibliomanten und werden schnell gefährlich für die mutige junge Frau…

In Die Spur der Bücher habe ich mich sofort verliebt, als ich das Buchcover gesehen habe: auf dem Bild ist es nicht so richtig zu erkennen, aber die Schrift auf dem Umschlag ist goldfarben und in das Papier eingeprägt. Nachdem ich den Roman dann in der Hand hatte und erfahren habe, dass die Geschichte im viktorianischen Zeitalter spielt, war mir klar, dass ich dieses Buch einfach haben musste. Besonders gut gefallen haben mir das Worldbuilding sowie das Konzept der Bibliomantik, das Kai Meyer bereits in seiner Seiten der Welt -Trilogie eingeführt hat. (Um Die Spur der Bücher zu verstehen, ist es übrigens nicht notwendig, vorher Die Seiten der Welt zu lesen.) Mich persönlich hat vor allem das viktorianische Setting angesprochen, das mit allerlei Anspielungen auf die Schauerromane dieser Epoche zu überzeugen weiß. Aber auch die Handlung, in der nie Langeweile aufkommt, sowie die sympathischen Charaktere (allen voran Mercy) sind ganz nach meinem Geschmack. Es macht großen Spaß, Mercy bei ihren Ermittlungen zu begleiten und mitzuerleben, wie sie sich nach den tragischen Ereignissen in ihrer Vergangenheit langsam wieder der Bibliomantik und ihren Freunden öffnet. Mindestens genauso gut gelungen wie Mercy sind dem Autor jedoch auch die zahlreichen Nebenfiguren und sogar die Bösewichte, die allesamt nachvollziehbare Gründe für ihre (Un)taten haben. Insgesamt habe ich mich so sehr an Mercy und ihre Freunde gewöhnt, dass ich fast ein bisschen traurig war, als ich das Buch (viel zu schnell) durchgelesen hatte. Allerdings soll bereits Ende September die Fortsetzung erscheinen. Positiv hervorzuheben ist außerdem das Ende des Romans: obwohl Die Spur der Bücher als Serie angelegt ist, wird die Leserin hier nicht mit einem Cliffhanger-Ende an die Grenze ihres Geduldsfadens getrieben, sondern bekommt eine ausgewogene Mischung aus geklärten Fragen bzw. abgeschlossenen Handlungssträngen und kleinen Hinweisen, die Neugier auf den nächsten Band wecken, dargeboten. Insgesamt ist Die Spur der Bücher ein spannender Fantasy-Roman mit Krimi-Elementen, der nicht nur jugendlichen Buchliebhaberinnen Freude bereiten dürfte!

Die Spur der Bücher ist beim S. Fischer Verlag erschienen. Die Hardcover-Ausgabe kostet in Deutschland 19,99 Euro (ja, ich weiß, das ist viel Geld, aber das Buch ist einfach wunderschön). Das E-Book ist zum Preis von 14,99 Euro erhältlich. Zudem hat der Argon Hörbuchverlag eine ungekürzte Lesung mit Simon Jäger auf MP3-CD herausgebracht (Laufzeit: 10 Stunden, 46 Minuten), diese liegt preislich bei 19,95 Euro.


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Stella testet: IT Cosmetics „Your Skin But Better™ CC+™ Cream“

Transparenz: Die vorgestellten Produkte wurden mir als kostenloses Testprodukt vom Hersteller zur Verfügung gestellt – natürlich lest ihr hier trotzdem wie immer meine ehrliche Meinung.fullsizeoutput_2ef

Seit kurzem sind ausgewählte Produkte der US-Marke IT Cosmetics bei Douglas hier in Deutschland erhältlich. Vorab durfte ich gratis die Your Skin But Better™ CC+™ Cream LSF 50+ CC Cream sowie den Heavenly Luxe™ Complexion Perfection Brush #7 Pinsel ausprobieren, vielen Dank dafür! Bereits von außen sah das Testpaket sehr schick aus und ich konnte es kaum erwarten, die Produkte dem Praxistest zu unterziehen. fullsizeoutput_2dcDer Pinsel war noch einmal extra in einer Plastikschatulle verpackt, wodurch er gut in Form geblieben ist, die CC Cream kommt in einer metallisch glänzenden Papp-Umverpackung daher, hinter der sich eine 32 ml-Kunststofftube mit Pumpspender verbirgt. IMG_0127Ich persönlich mag Pumpspender sehr gerne, weil diese das Dosieren erleichtern. Die Borsten des Pinsels fühlen sich auf beiden Seiten angenehm weich an.img_0136.jpgIch habe mir die CC Cream im zweithellsten Farbton Light ausgesucht, der insgesamt gut zu meinem natürlichen Hautton passt. (Beim Swatch auf dem Foto oben seht ihr die Rückseite meines blassen Unterarms; auf der Oberseite meines Arms entspricht die Farbe genau meinem natürlichen Hautton.) Die Konsistenz ist weder zu dünn- noch zu dickflüssig und lässt sich mit dem oben abgebildeten Pinsel gut verteilen (übrigens eignen sich auch eine oval Brush oder ein angefeuchtetes Make Up-Schwämmchen ganz hervorragend zum Verteilen des Produkts). Die CC Cream soll Feuchtigkeitscreme, Anti-Aging-Serum, Concealer, Foundation und Sonnenschutz in einem einzigen Produkt vereinen und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Die Deckkraft würde ich als mittelstark bezeichnen, allerdings lässt diese sich durch Schichten problemlos erhöhen. Und das Schichten funktioniert auch ohne Bröckeln oder Krümeln. Die CC Cream hinterlässt ein frisches dewy Finish wie man es sonst eher von koreanischen Beauty-Produkten her kennt. Poren und kleine Fältchen werden leicht kaschiert und mit zwei Schichten ist es mir auch gelungen, meine Augenringe verschwinden zu lassen. Das Hautgefühl ist angenehm und auch nach mehreren Stunden ist das Tragegefühl noch gut. Meine Haut hat sich nicht ausgetrocknet angefühlt, allerdings musste ich nach einigen Stunden den Ölglanz von meiner T-Zone abpudern. Die CC Cream dunkelt nicht nach und ihre Deckkraft bleibt den ganzen Tag über erhalten. Das Produkt ist tierversuchs- und parabenfrei, hat jedoch eine ellenlange Liste an Inhaltsstoffen. fullsizeoutput_2f6Achtung, die Zutatenliste auf der Douglas-Website stimmt nicht mit dem überein, was auf meiner Cremeverpackung steht. Falls ihr also dazu neigt, allergisch auf Kosmetika zu reagieren, prüft als erstes einmal genau die Inhaltsstoffe. Bereits an zweiter Stelle steht Schneckensekret, was ich persönlich sehr gut finde (die VeganerInnen unter euch wohl weniger). Ich nutze gern Seren oder Gesichtsmasken mit Schneckensekret, da dieses die Hauterneuerung fördert. Zudem enthält die CC Cream Niacinamid und Hyaluronsäure als Anti Age-Wirkstoffe. Außerdem sind viele natürliche Öl enthalten wie Babassuöl, Zitronenöl, Bergamottenöl (was auch ganz leicht am Duft der CC Cream zu spüren ist) oder Orangenöl. Der Sonnenschutz wird durch Titandioxid und Zinkoxid gewährleistet. Allerdings besteht die CC Cream auch zu einem großen Teil aus Silikonen, die dafür sorgen, dass Poren und Fältchen kleiner erscheinen. Damit diese nicht langfristig die Poren verstopfen, sollte die CC Cream am Abend gründlich abgeschminkt werden. Kommen wir nun zum Preis: mit 38,99 Euro pro Tube ist die CC Cream deutlich teurer als ein Drogerieprodukt und eher auf einem Preisniveau mit High End-Marken wie Estée Lauder oder Clinique, wobei ich es aufgrund der Inhaltsstoffe eher mit K-Beauty-Marken wie Erborian oder Laneige vergleichen würde. Die hochwertigen Inhaltsstoffe sowie der hohe Lichtschutzfaktor rechtfertigen meiner Meinung nach den recht hohen Preis, zumal das Produkt durch die mittelstarke Deckkraft bei nur einer Schicht sparsam im Verbrauch ist. Die IT Cosmetics Your Skin But Better™ CC+™ Cream LSF 50+ CC Cream ist in Deutschland exklusiv bei Douglas erhältlich. Zu dem Pinsel kann ich tatsächlich nicht ganz so viel sagen, weil ich praktisch keine Erfahrung mit hochpreisigen Pinseln habe. Die Heavenly Luxe™ Complexion Perfection Brush #7 wirkt qualitativ hochwertig und gut verarbeitet (vor allem im Vergleich zu meinen preisgünstigen Pinseln). Der Pinsel liegt gut in der Hand und verliert keine Haare beim Waschen. Ob ich ihn mir zum Preis von 38,99 Euro selbst gekauft hätte? Wahrscheinlich nicht, da ich persönlich lieber mit oval Brushes und Make Up-Schwämmchen arbeite. Weiterempfehlen würde die Heavenly Luxe™ Complexion Perfection Brush #7 aber auf jeden Fall – sie ist ebenfalls exklusiv bei Douglas erhältlich.


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Comic-Buchtipp: Saga von Brian K. Vaughan und Fiona Staples

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© Image Comics

Es ist bereits eine Weile her, dass mich ein Comicbuch so richtig vom Hocker gerissen hat und vor einem Monat war es wieder einmal so weit: Ich habe mit der Saga-Reihe von Brian K. Vaughan und Fiona Staples begonnen und war sofort ab der ersten Seite völlig hin und weg. In Saga geht es um die jungen Eltern Alana und Marko und ihre Tochter Hazel. Die beiden haben ein großes Problem: eigentlich sollten sie als Soldaten an verschiedenen Fronten kämpfen: Alana für technologisch überlegene Landfall-Armee und Marko für die Wreath-Armee, die mittels Magie kämpft. Allerdings haben Alana und Marko sich ineinander verliebt und sind gemeinsam geflüchtet. Ein neugeborenes Baby erleichtert die Sache nicht gerade – zumal es sowohl die Landfall- als auch die Wreath-Machthaber auf das süße kleine Mischwesen Hazel abgesehen haben, das sowohl die typischen Wreath-Hörner als auch die charakteristischen Landfall-Flügel besitzt. Die Leser begleiten nicht nur Alana, Marko und Hazel auf ihrer Flucht durch den Weltraum, sondern lernen auch ihre Verfolger kennen (und beginnen sogar teilweise damit, sie zu mögen). Die Geschichte wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt (u.a. auch aus der Sicht einer inzwischen erwachsenen Hazel) und führt die Leser auf verschiedene Planeten. Dabei gelingt es dem Comic auf nur 160 Seiten abwechselnd witzig (ich musste tatsächlich laut auflachen), ergreifend und atemberaubend spannend zu sein. Genretechnisch wüsste ich Saga ehrlich gesagt gar nicht richtig einzuordnen: es gibt zwar ein Science Fiction-Setting, aber auch Fantasy-Elemente, eine mitreißende Liebesgeschichte, eine Prise Sozialkritik und lustige Szenen. Erwachsenen Lesern, die für einen solchen Genremix offen sind, empfehle ich Saga bedingungslos (außer sie sind prüde, dann wohl besser nicht). Im englischsprachigen Original kostet die Taschenbuchausgabe um die 12,00 Euro, als E-Book ist sie etwas günstiger. Wer lieber in deutscher Sprache liest, wird bei CrossCult fündig: hier kostet die übersetzte Printversion 22,00 Euro und das E-Book ist zum Preis von 9,99 Euro erhältlich. Auf deren Verlagswebsite gibt es auch eine Leseprobe.


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Stella trainiert mit Fitnessblender

Transparenz: Ich empfehle Fitnessblender weiter, weil ich persönlich von der Website überzeugt bin; für diesen Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung.fullsizeoutput_2edIch muss zugeben, dass ich alles andere als sportlich bin; trotzdem möchte ich mich aus gesundheitlichen Gründen einigermaßen fit halten. Über den (übrigens ebenfalls empfehlenswerten) Blog Ein Pummel wird fit bin ich auf die Internetseite Fitnessblender.com gestoßen und war schnell absolut begeistert – inzwischen trainiere ich damit seit Ende Februar an fünf bis sechs Tagen pro Woche für je 30 bis 40 Minuten. Die mehr als 500 gratis Fitness-Videos des Ehepaars Kelli und Daniel decken ein weites Feld an Übungen aus unterschiedlichen Sportarten ab. Während ich mich zunächst vor allem an die Yoga- und Pilates-Workouts gehalten habe, habe ich mich vor einigen Wochen sogar an einige HIIT-Videos herangetraut und war überrascht, wie lange ich auch diese anstrengenden Übungen durchgehalten habe. Besonders gefällt mir an den Videos, wie sympathisch Kelli und Daniel rüberkommen: Sie führen die Übungen selbst vor und geraten dabei auch mal außer Atem oder kommen bei Kickboxing-Kombinationen durcheinander. Zwar sind alle Videos ebenfalls auf dem entsprechenden Youtube-Channel verfügbar, allerdings bietet die Fitnessblender-Website praktische Filterfunktionen (u.a. nach Schwierigkeitsgrad, Länge, beanspruchter Muskulatur oder notwendigem Equipment), die einem das Erstellen eines eigenen Trainingsplans erleichtern, den man mithilfe der integrierten Kalenderfunktion speichern kann. Wer keine Lust hat, selbst einen Plan zusammenzustellen, kann auch eines der fertigen Programme bei Fitnessblender kaufen. Hier gibt es unterschiedliche Varianten, je nach Trainingsziel, das man verfolgt. Ich habe mir den Plan FBReach gekauft, der vor allem die Beweglichkeit verbessern soll. Das vierwöchige Trainingsprogramm hat mich 8,99 Euro (bzw. 9,99 $) gekostet. Mit dem Plan erhält man ein abgestimmtes Trainingsprogramm, das sich aus den bereits vorhandenen (und gratis verfügbaren) Videos zusammensetzt. Man zahlt hier also nicht für die Videos an sich, sondern dafür, dass einem die Planung abgenommen wird. FBReach habe ich inzwischen anderthalb Mal durchgezogen und bin zufrieden mit dem Plan: meine Beweglichkeit hat sich verbessert und ich habe weniger häufig Rückenschmerzen und Verspannungen. Durch die Kalenderfunktion bin ich motiviert, mich aufzuraffen und mein tägliches Programm zu absolvieren, das ich danach mit einem befriedigenden Haken versehen kann. Für die meisten Videos wird nicht einmal Equipment benötigt, allerdings habe ich mir mittlerweile eine Gymnastikmatte und ein paar leichte Hantel zugelegt – die Yoga- und Pilates-Workouts machen mit einer dicken Matte einfach mehr Spaß und mit den Hanteln kann ich mich langsam ans Krafttraining herantasten.

Macht ihr Sport mithilfe von Fitness-Websites? Und wenn ja, welche davon würdet ihr weiterempfehlen?

 


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Christie des Monats: Das Haus an der Düne

Das Haus an der Duene von Agatha ChristieFür alle, die sich lieber von einem guten Krimi anstatt vom Hype um Fußball-WM der Männer mitreißen lassen, habe ich heute einen Hörbuch-Tipp: Das Haus an der Düne von Agatha Christie. Bei einem Urlaub in Cornwall lernt der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot die charmante Nick Buckley kennen. Erstaunt hört er, dass die junge Frau drei Mal innerhalb von kürzester Zeit knapp tödlichen Unfällen entgangen ist. Als Poirot schließlich ein Einschussloch in Nicks Hutkrempe entdeckt, steht für ihn fest, dass das Leben der quirligen Dame in Gefahr ist. Gemeinsam mit seinem Freund Captain Hastings bricht er auf zum titelgebenden Haus an der Düne, dem Familiensitz der Buckleys, der schon bessere Zeiten gesehen hat, um den bevorstehenden Mord an Nick zu verhindern…

Das Haus an der Düne ist eine spannende Krimi-Geschichte, die zum Mitraten einlädt und immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht. Neben dem (von mir) nicht vorhersehbarem Ende sind die interessanten Figuren eine weitere Stärke der Geschichte: vom scharfsinnigen Detektiv Hercule Poirot, der auch mal einen sarkastischen Spruch rauslässt, über seinen loyalen, aber leicht trotteligen Kumpel Arthur Hastings bis hin zur lebhaften Nick Buckley, ihrer hübschen, aber geistesabwesenden Freundin Freddie oder dem mysteriösen australischen Ehepaar Croft, das in ihrem Gasthaus untergekommen ist. Trotz der Vielfalt an Charakteren sind diese so unterschiedlich und bemerkenswert, dass man beim Hören nicht durcheinander kommt. Obwohl es sich hierbei um eine gekürzte Fassung des Romans handelt, konnte ich der Handlung problemlos folgen. Auch wenn ich eher an die Agatha Christie-Hörbücher mit Oliver Kalkofe als Sprecher gewöhnt bin, konnte mich Wolf Frass mit seiner angenehm ruhigen Stimme ebenfalls überzeugen. Insgesamt kann ich diese Hörbuch-Fassung von Das Haus an der Düne uneingeschränkt an Krimi-Fans weiterempfehlen.

Das Haus an der Düne ist in der Übersetzung von Tanja Handels beim Hörverlag erschienen. Die Laufzeit beträgt 3 Stunden und 29 Minuten. Als Download kostet das Hörbuch 6,95 Euro, für die CD-Fassung beträgt der Preis 9,99 Euro. Audible-AbonnentInnen können auch eines ihrer Guthaben gegen das Hörbuch eintauschen. Wer lieber selbst liest, wird beim Atlantik-Verlag fündig: hier kostet die Taschenbuch-Ausgabe (in der Übersetzung von Monika Gripenberg) 10,00 Euro und das E-Book ist zum Preis von 8,99 Euro erhältlich.