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Beauty – Bücher – Blockbuster


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Christie des Monats: Alibi

IMG_0316Nach langer Zeit habe ich heute mal wieder einen Christie des Monats-Beitrag für euch. Nachdem ich bereits von vielen Seiten gehört hatte, dass Alibi einer der besten Poirot-Krimis sein soll, war ich besonders gespannt auf die Lektüre.

Zu Beginn des Romans hat der legendäre Meisterdetektiv sich in das ruhige, englische Dorf King’s Abbott zurückgezogen, um sich der Kürbiszucht zu widmen. Schnell beginnt der exzentrische Belgier jedoch, sich zu langweilen – da passt es doch ganz gut, dass überraschend der örtliche Großgrundbesitzer und Unternehmer Roger Ackroyd ermordet aufgefunden wird. Dessen Tod scheint irgendwie im Zusammenhang mit dem vorangegangen Selbstmord von dessen Geliebter Mrs. Ferrars zusammenzuhängen, von der im Dorf gemunkelt wird, sie hätte ihren Gatten mit Gift getötet. Mithilfe des Dorfarztes Dr. James Sheppard (und dessen Schwester, der Tratschtante Caroline Sheppard,) versucht Hercule Poirot, Licht ins Dunkel zu bringen. An Verdächtigen mangelt es ihm dabei nicht: Mr. Ackroyds Stiefsohn Ralph Paton ist verdächtigerweise spurlos verschwunden. Zwischen Mr. Ackroyds verwitwete Schwägerin, der überaus neurotischen Mrs. Cecil Ackroyd, und dem Opfer gab es häufig Uneinigkeiten über ihre Ausgaben, die von Roger Ackroyd als Geldverschwendung betrachtet wurden. Mrs. Ackroyds Tochter, die hübsche Flora Ackroyd hat sich auf Wunsch ihres Onkels dazu bereit erklärt, Ralph Paton zu heiraten, obwohl sie nichts für ihn empfindet. Mr. Ackroyds Sekretär Geoffrey Raymond scheint sehr eifrig bei der Aufklärung der Tat zu helfen wollen, während Mr. Ackroyds Haushälterin Elizabeth Russell anscheinend etwas zu verbergen hat. Mr. Ackroyds Butler John Parker entgeht eigentlich nichts, was im Herrenhaus passiert, da er sehr neugierig ist. Ist die Anwesenheit von Mr. Ackroyds Freund, dem Großwildjäger Major Hector Blunt wirklich nur ein Zufall? Hat der geheimnisvolle Fremde, den Dr. Sheppard in der Nähe des Hauses gesehen hat, etwas mit der Sache zu tun? Und was hat es mit der plötzlichen Kündigung von Mr. Ackroyds Serviermädchen Ursula Bourne auf sich? Auf dem Weg zur Lösung des Falls deckt Hercule Poirot auf seine typisch charmante Art und Weise Geheimnisse auf und lässt die Dorfpolizei durch seine Bitte, seinen Namen aus den Medien herauszuhalten, gut dastehen. Das Ende, über das hier nicht zu viel verraten werden soll, hat mich wirklich überrascht, obwohl ich bereits einige Christie-Krimis gelesen habe. Insgesamt hat mir Alibi gut gefallen, auch wenn mein Favorit unter den Poirot-Romanen weiterhin Die Morde des Herrn ABC bleibt.

Alibi ist in deutscher Übersetzung von Michael Mundhenk beim Atlantik Verlag erschienen. Die Taschenbuchausgabe kostet in Deutschland 10,00 Euro, das E-Book ist zum Preis von 8,99 Euro erhältlich. Zudem ist beim Hörverlag eine ungekürzte Lesung des Romans (allerdings in einer anderen Übersetzung von Friedrich Pütsch) mit Charly Hübner unter dem Titel Der Mord an Roger Ackroyd erschienen (Laufzeit: 6h 46 min). Diese kostet auf MP3-CD 9,99 Euro und als Download 7,95 Euro.

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Stella testet: Full Mat Lip Color von ARTDECO

Transparenz: Das vorgestellte Produkt wurde mir gratis über die Produkttester-Plattform ARTDECO Friends of Beauty zur Verfügung gestellt. Natürlich lest ihr hier wie immer meine ehrliche Meinung. Für die Verlinkungen im Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung.fullsizeoutput_3cf

Nachdem ich von meinem letzten NYX Liquid Lipstick leider etwas enttäuscht war, stelle ich euch heute eine Lip Color vor, die mich vollkommen überzeugt hat. Als vor kurzem ein Umschlag mit der neuen Full Mat Lip Color von ARTDECO bei mir eingetroffen ist, habe ich mich sehr gefreut und sofort mit dem Testen begonnen. Der Beerenton 18 – raspberry lover trifft genau meinen Geschmack und passt perfekt zum nahenden Herbst.IMG_0301 Der Hersteller verspricht folgendes:

  • Cremige Lippenfarbe
  • Schnell trocknend und lang anhaltend
  • Perfekt deckend mit einem ultimativ matten Finish
  • Wisch- und kussfest
  • Paranuss-Öl sorgt für geschmeidige Lippen

Nachdem ich den Liquid Lipstick nun verschiedenen Härtetests unterzogen habe, kann ich alle fünf Punkte bestätigen. Das Produkt kommt in einer eher unauffälligen aber stilvollen Verpackung daher. Mithilfe eines klassischen Flock-Applikators lässt sich die fest-cremige Textur des Liquid Lipsticks präzise auf den Lippen verteilen. Dort trocknet die intensive Farbe schnell matt an. Einmal angetrocknet hält die Lip Color bombenfest und lässt sich nur mit (ölhaltigem) Make Up-Entferner wieder abnehmen. Da das Produkt sich bei trockenen Lippen leicht in den Lippenfältchen absetzen kann, empfehle ich die Verwendung eines Lip Primers (ich benutze diesen hier). Obwohl der Liquid Lipstick so langanhaltend ist, fühlt er sich nicht unangenehm auf den Lippen an und nach dem Entfernen fühlten sich meine Lippen auch nicht so ausgetrocknet wie bei anderen, vergleichbaren Produkten. Der Lippenstift hinterlässt keine Spuren an Glasrändern und selbst nach dem Verspeisen eines Burgers war die Farbe noch da (in der Lippenmitte war sie ein klein wenig verblasst, aber nicht so schlimm, dass ein Nachschminken nötig gewesen wäre). Insgesamt gibt es die Full Mat Lip Color in sechs Nuancen im Standardsortiment sowie zusätzlich in zwei Limited Edition Farben. Der Farbton  18 – raspberry lover, den ihr auf den Fotos sieht, gehört zur The New Classic Herbstkollektion.

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Die ARTDECO Full Mat Lip Color ist ab sofort in vielen Parfümerien sowie im ARTDECO Onlineshop zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.


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Buchtipp: Der schwarze Thron von Kendare Blake

Transparenz: Die vorgestellten Bücher habe ich mir selbst gekauft. Für die Verlinkungen im Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Normalerweise stelle ich euch bei meinen Buchtipps nur einzelne Romane vor, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme und präsentiere euch ein Kendare Blake-Double Feature. Der Grund dafür: Der zweite Band von dieser Fantasy-Reihe ist einfach viel, viel besser als der erste Teil. Aber ohne den Auftaktband zu kennen, lässt sich der zweite Roman nicht verstehen, deshalb also das Double Feature.

Der schwarze Thron spielt auf der matriarchal organisierten Insel Fennbirn, auf der die Thronfolge allerdings recht martialisch geregelt ist. Die jeweilige Königin gebiert irgendwann Drillinge, die das Ende ihrer Amtszeit bedeuten. Jede der drei Töchter hat ein anderes Talent: es gibt Naturbegabte, die die Pflanzen- und Tierwelt kontrollieren können; Giftmischer, die (wie der Name schon sagt) andere vergiften können und selbst immun gegen Gift sind; sowie Elementwandler, die die Naturgewalten beeinflussen können. Die Kinder wachsen getrennt von einander bei drei verschiedenen Familien auf der Insel auf, die ihre Fähigkeiten teilen. Ab dem sechzehnten Geburtstag haben die Drillinge dann die Aufgabe, ihre beiden Schwestern zu töten, um den Thron für sich zu gewinnen. Im ersten Band Die Schwestern lernen wir Mirabella, Arsinoe und Katharine kennen. Die hübsche Mirabella ist die Königin der Elementwandler und hat sehr stark ausgeprägte Fähigkeiten. Sie wurde unter dem großen Einfluss der Insel-Priesterinnen groß gezogen, die davon überzeugt sind, dass Mirabella die nächste Königin wird. Mirabella selbst hat jedoch Skrupel, ihre Schwestern zu töten. Die burschikose Arsinoe ist bei den Naturbegabten aufgewachsen, allerdings sind ihre Kräfte auch kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag noch immer nicht erwacht. Ihre beste Freundin Jules sorgt sich um Arsinoes Zukunft, während deren Mutter versucht, der Sache mit niederer Magie auf die Sprünge zu helfen. Die schüchterne Katharine wurde von den Giftmischern aufgenommen, die nach einer langen Reihe an Giftmischer-Königinnen unbedingt an der Macht bleiben wollen und ihrer jungen Königin deshalb viel zumuten. Wer von ihnen wird sich am Ende durchsetzen können?

Ich habe zu diesen Romanen gegriffen, weil mich vor allem das matriarchale Setting neugierig gemacht hat, wovon ich mir viele interessante weibliche Figuren erhofft habe. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Es gibt viele unterschiedliche Frauenfiguren, die die Handlung entscheidend beeinflussen. Viel mehr noch als die drei Königinnen haben mich die Nebenfiguren angesprochen: Arsinoes beste Freundin Jules, die alles tun würde, um ihre Königin zu schützen – Jules‘ Mutter Madrigal, die zu unkonventionellen Maßnahmen greift, um Arsinoe zu helfen – Katharines Ersatzmutter Natalia, bei der nie ganz sicher ist, ob sie als Heldin oder als Bösewicht konzipiert wurde – Mirabellas niedliche Freundinnen Bree und Elizabeth – die hohe Priesterin Luca, die vorgibt, dem Willen der Göttin zu gehorchen, aber ihre eigenen Ziele verfolgt. Setting und Charaktere haben mir bereits im Auftaktband gefallen, was diesem jedoch gefehlt hat, ist meiner Meinung nach die Spannung. Gerade zu Beginn plätschert die Handlung doch sehr gemächlich dahin. Zu wirklich wichtigen Ereignissen kommt es erst am Schluss und das Ende könnte man durchaus als Cliffhanger bezeichnen. Das ist im zweiten Roman der Serie ganz anders: Hier herrscht praktisch durchgängig Hochspannung und eine Atmosphäre der konstanten Bedrohung zieht sich durch alle Kapitel. Unsere Königinnen haben sich – ebenso wie viele Nebenfiguren – persönlich weiterentwickelt. Atemlos bin ich viel zu schnell am Ende angekommen. Obwohl im englischsprachigen Raum bereits ein weiterer Folgeband erschienen ist, ist das Ende von Die Königin in sich geschlossen. Ich empfehle die Serie allen Fantasy-Fans, die Spaß an interessanten Protagonistinnen haben. Lasst euch vom eher lahmen ersten Band nicht abschrecken, der zweite Teil ist wirklich gut!

Der schwarze Thron – Die Schwestern sowie Der schwarze Thron – Die Königin sind in deutscher Übersetzung von Charlotte Lungstrass-Kapfer im Penhaligon Verlag erschienen. Die Paperback-Ausgaben der beiden Romane kosten (in Deutschland) je 14,99 Euro, die E-Books gibt es für je 9,99 Euro.


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Stella testet: essence TE Fall back to Nature

Transparenz: Die vorgestellten Produkte wurden mir kostenlos vom Hersteller zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. Natürlich lest ihr trotzdem wie immer meine ehrliche Meinung. Für die Verlinkungen im Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

fullsizeoutput_38bGestern habe ich ganz überraschend ein Paket vom essence-Blogger Relations-Team erhalten und mich sehr darüber gefreut – vor allem als ich gesehen habe, was sich darin verbirgt. Es sind nämlich einige Testprodukte aus der neuen Trend Edition Fall back to Nature: IMG_0274Der schwarz-goldfarbenen Look der Trend Edition spricht mich auf jeden Fall an. Ganz besonders neugierig war ich auf die Highlighter & Blush Palette. Schaut nur, wie hübsch sie von innen aussieht: img_0276.jpgUnd die unterschiedlichen Farben haben sogar niedliche Namen! Außerdem duften die Highlighter/Blushes leicht nach Himbeere. Hier sind die Swatches für euch: fullsizeoutput_38fWie ihr seht, sind alle Nuancen gut pigmentiert und damit schön farbintensiv. Die Highlighter glitzern stark und die Blushes sind richtig matt. Ich freu mich schon darauf, sie in meine Schminkroutine zu integrieren. Den Preis von um die 9,99 Euro finde ich fair, schließlich bekommt man mit der Palette gleich zehn verschiedene Farben von guter Qualität.

Als nächstes zeige ich euch den I love extreme crazy volume Mascara: IMG_0275Solche Faserbürstchen aus Elastomer mag ich persönlich bei Wimperntusche sehr gerne. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mascaras ist diese hier braun und nicht schwarz, für einen etwas sanfteren Look. Die Wimpern werden präzise getrennt und wirken länger. Der Mascara lässt sich gut schichten, ohne dabei Fliegenbeine zu verursachen. Mit einem Preis von nur um die 2,79 Euro ist er zudem ein richtiges Schnäppchen.

Außerdem waren in meinem Paket noch Hand & Body Tattoos sowie ein Kosmetikpinsel. Die Hand & Body Tattoos sehen niedlich aus, sind für mich aber eher ein Sommer-Produkt, deshalb sind sie erstmal bei mir in der Schublade gelandet. Sie kosten um die 1,99 Euro. Den Highlighter- und Rougepinsel finde ich sehr schön. Er fühlt sich angenehm weich an und liegt gut in der Hand. Bei einem Preis von 2,99 Euro kann man da nicht viel verkehrt machen. Mit den Kosmetikpinseln von essence habe ich sowieso in der Vergangenheit nur gute Erfahrungen gemacht. Sie sind günstig, leicht in der Handhabung und haben oft ein süßes Design. Bei richtiger Pflege halten sie auch recht lange. Einen meiner essence-Puderpinsel nutze ich inzwischen seit zwei Jahren und bin immer noch zufrieden.


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Buchtipp: Das Gold der Krähen von Leigh Bardugo

Transparenz: Dieses Buch wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür! Für die Verlinkungen im Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung. Meine Begeisterung für diesen Roman geht zu 100% von mir selbst aus!

Bei Das Gold der Krähen handelt es sich um den Nachfolgeband zu Das Lied der Krähen (meine Rezension dazu findet ihr hier). Es ist unbedingt notwendig, zuerst den ersten Band der Serie zu lesen, um die Handlung nachvollziehen zu können. Der folgende Text enthält Spoiler für das Ende von Das Lied der Krähen.

Am Ende von Das Lied der Krähen sah es nicht gut für Meisterdieb Kaz Brekker und seine Verbündeten aus: Krämer Jan van Eck hatte sie um ihre rechtmäßige Belohnung für den Coup am Eistribunal betrogen und zu allem Überfluss auch noch „das Phantom“ Inej Ghafa entführt – Kaz‘ beste Spionin. Gemeinsam mit seinem Team setzt Kaz nun einen waghalsigen Plan in Gang, um Inej zu befreien und Jan van Eck zu ruinieren. Wie bereits im ersten Band stehen ihm dabei einige ungewöhnliche, aber durchweg sympathische Gefährten zur Seite: der Scharfschützer Jesper Fahey, der eine Schwäche für Glücksspiel hat, Jan van Ecks verstoßener Sohn, der Sprengstoffexperte Wylan, die ehemalige Grischa-Soldatin Nina Zenik, die nach der Einnahme von Parem im letzten Roman mit Entzugserscheinungen zu kämpfen hat, sowie der stoische abtrünnige Drüskelle Matthias Helvar und Kuwei Yul-Bo, Sohn des Parem-Erfinders und meist gesuchter Junge der Welt. Neben allerlei brenzligen Action-Szenen erwarten die Leser emotionale Momente zwischen den einzelnen Figuren, mehr Informationen zu den Familiengeschichten von Jesper und Wylan, eine Menge Humor und trockene Sprüche sowie ein bewegendes Finale. Als besonderes Schmankerl gibt es alle, die Leigh Bardugos Alina Starkov-Trilogie kennen, einen Gastauftritt von einigen Grischa aus Rawka, den ich persönlich sehr unterhaltsam fand.

Ich bin mir sicher, dass alle, die Das Lied der Krähen mochten, auch ihre Freude an Das Gold der Krähen haben werden. Es ist nämlich ebenso spannend, witzig und und voller „Wie zur Hölle sollen sie sich dieses Mal bloß aus der gefährlichen Situation befreien?“-Augenblicken wie der erste Teil der Reihe. Da dies der Abschlussband der Serie ist, kommt als Spannungsmoment hinzu, dass nicht zwangsläufig alle Figuren den Roman überleben müssen, so dass man als Leserin noch mehr mit seinen Lieblingsfiguren mitfiebert. Ich habe die mehr als 500 Seiten innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen, weil ich so gespannt auf das Ende war. (Über das Ende möchte ich hier nichts verraten, um euch die Spannung nicht zu verderben, aber ich fand es zufriedenstellend.)

Die Cover-Gestaltung des Romans finde ich passend und optisch ansprechend. Während der erste Band in Schwarz gehalten war, ist Das Gold der Krähen in seinem knalligen Orange ein echter Hingucker im Buchregal. In der vorderen und hinteren Umschlagseite sind Übersichtskarten für Ketterdam sowie die gesamte fiktionale Welt zu finden, die sehr hübsch gezeichnet sind. Die Übersetzung von Michelle Gyo ist fabelhaft, wie schon im vorherigen Band gelingt es ihr gut, eine Balance zwischen altertümlich anmutenden Begriffen, Fantasy-Wörtern und moderner Umgangssprache zu finden. Die Printversion in Klappenbroschur ist ein wenig größer als ein gewöhnliches Taschenbuch und kostet in Deutschland 16,99 Euro, das E-Book ist mit 14,99 Euro ein bisschen günstiger. Der Audiobuch-Verlag wird im Oktober eine ungekürzte Lesung mit Frank Stieren herausbringen (Laufzeit: 870 Minuten), der Preis für die MP3-CDs soll 19,95 Euro betragen.


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Stella testet: NYX Slip Tease Full Color Lip Lacquer

Transparenz: Die folgenden Produkte habe ich kostenlos über den dm Produkttester erhalten, vielen Dank dafür! Für den Beitrag und die Verlinkungen darin erhalte ich keinerlei Gegenleistung. Natürlich lest ihr hier wie immer meine ehrliche Meinung.

fullsizeoutput_375Über den dm Produkttester hatte ich das Glück, drei Farben des neuen Slip Tease Full Color Lip Lacquer von NYX Professional Makeup gratis zu testen. Obwohl ich ein ziemlicher Lippenstift-Junkie bin, ist dies tatsächlich das erste Mal, dass ich ein Produkt dieser Marke ausprobiere. Ich habe die drei Farben Karma Suit YaRosy Outlook und Let’s get physical erhalten. fullsizeoutput_370Die sechseckige Verpackung sieht stylish aus und wirkt stabil, so dass man sie ohne Angst vor einem Auslaufunfall in der Handtasche transportieren kann. Der Applikator ist sanduhrförmig, mit ihm lässt sich das relativ dickflüssige Produkt gut und präzise verteilen. fullsizeoutput_365Laut Beschreibung soll der Lip Lacquer einen Vanille-Minz-Duft haben, der jedoch nicht besonders prägnant ist: wenn man die Nase direkt an den Spender hält, riecht man es, aber wenn das Produkt erst einmal aufgetragen ist, merkt man nichts mehr davon. Alle drei Nuancen haben eine satte Farbabgabe und ein stark glänzendes Finish. Glücklicherweise fühlt der Lip Lacquer sich nicht klebrig auf den Lippen an. Die Haltbarkeit beträgt mehrere Stunden (inklusive Trinken und kleinem Snack); nach einer Weile lässt zwar der Glanz etwas nach, aber die Farbe leuchtet weiterhin intensiv. Insgesamt habe ich tatsächlich nur einen Kritikpunkt: das Produkt trocknet nicht richtig an. Beim Trinken hinterlässt man schmierige Spuren am Glasrand. Wenn man (so wie ich) lange Haare hat und diese gern offen trägt, landen sie leicht auf den geschminkten Lippen und verteilen die Farbe hinterher im ganzen Gesicht (wo diese wegen der guten Haltbarkeit gar nicht so leicht abzubekommen ist). Sobald ich mir einen Zopf gemacht hatte, konnte ich mich aber mit dem Lip Lacquer wohl fühlen. Nun jedoch zu den Farben:

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Karma Suit Ya wird vom Hersteller als deep berry bezeichnet, ich würde es eher violett nennen. Für den Alltagsgebrauch ist mir der Farbton zu edgy, da er schon sehr dunkel ist. Für rockige Party-Looks kann ich mir die Nuance aber gut vorstellen. Mein Favorit ist Rosy Outlook, ein warmes Mahagoni-Rot laut Hersteller. Die Farbe ist eher dezent, aber nicht langweilig. Let’s get physical, laut Hersteller ein brown spice pink (ich empfinde es eher als beige) sieht aufgrund meines Hauttons leider sehr unvorteilhaft an mir aus. Preislich liegen die Lip Lacquers bei 7,90 Euro, was ich angemessen finde. Sie werden demnächst bei dm erhältlich sein, jetzt gibt es sie bereits über die offizielle NYX Website.


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Stellas Flop 3: Enttäuschende Enden

Transparenz: Godspeed und Grischa 3: Lodernde Schwingen habe ich mir selbst gekauft, Was uns bleibt ist jetzt wurde mir kostenlos vom Randomhouse Bloggerportal zur Verfügung gestellt (vielen Dank dafür und sorry, dass es mir nicht so richtig gefallen hat.)

Kennt ihr das auch? Ihr lest eifrig einen Roman, fühlt mit den ProtagonistInnen mit, taucht vollkommen in die Handlung ein und fiebert bis zum Schluss mit – aber wenn das Ende dann kommt, seid ihr enttäuscht, verärgert oder gar entsetzt. Heute stelle ich euch meine „Flop 3“ der Romanenden vor, die mich unzufrieden grummelnd zurückgelassen haben. Wie ihr aufgrund des Titels dieses Beitrags vielleicht schon ahnt, herrscht SPOILERALARM für die Romane Godspeed: Die Reise beginntGrischa 3: Lodernde Schwingen sowie Was uns bleibt ist jetzt.

32551789-00-00Platz 3: Godspeed: Die Reise beginnt von Beth Revis

Dieser Jugendroman mit Science Fiction- und Krimi-Elementen spielt auf einem Mehrgenerationen-Raumschiff namens Godspeed. Während die siebzehnjährige Amy zusammen mit ihren Eltern im Kälteschlaf darauf wartet, dass die Godspeed einen neuen, bewohnbaren Planeten erreicht, soll Junior der Nachfolger des Anführers werden, der die Ordnung auf dem Schiff aufrecht erhält. Doch dann wird Amy fünfzig Jahre zu früh geweckt. Bald stellt sich heraus, dass das kein Unfall war und dass jemand absichtlich die tiefgefrorenen Passagiere auftaut, um diese umzubringen. Können Amy und Junior die Morde aufklären und verhindern, dass noch weitere Passagiere sterben? Der Roman hat viele Dinge, die für ihn sprechen: Das Setting auf einem durch das Weltall reisenden Raumschiffs ist gut ausgearbeitet, die Gesellschaft auf der Godspeed ist interessant zu beobachten und es gibt sympathische Nebenfiguren wie beispielsweise Juniors besten Freund Harley – ein Künstler, der jedoch vom Anführer für psychisch krank erklärt worden ist. Der zu lösende Kriminalfall sorgt dafür, dass die Geschichte spannend bleibt. Ich hatte Spaß beim Lesen, bis Amy am Ende erfährt, dass Junior derjenige war, der sie aufgetaut hat (und zwar weil er scharf auf sie war sich unsterblich in sie verliebt hat). Diese Enthüllung an sich hat mich jedoch weniger schockiert als Amys Reaktion darauf. Als Junior Amy seine Tat gesteht, ist sie froh darüber, dass er zumindest ehrlich zu ihr ist. Wie bitte??? Der Typ hat deine Chance zunichte gemacht, auf einem fremden Planeten ein neues Leben zu beginnen! Seinetwegen musst du nun deine verbleibende Lebenszeit auf einem muffigen, autoritär regierten Raumschiff verbringen! Ein bisschen Wut wäre hier meiner Meinung nach durchaus angebracht…

9783646926736Platz 2: Grischa 3: Lodernde Schwingen von Leigh Bardugo

Bevor Leigh Bardugo die Welt mit Das Lied der Krähen beglückt hat, veröffentlichte sie die Grischa-Trilogie, die in derselben fiktionalen Welt spielt. Im Mittelpunkt der Serie steht Waisenmädchen Alina Starkov, das überraschend ihre übersinnliche Grischa-Kräfte entdeckt. Es gibt auch hier viele Sachen, die mir an der Romanreihe gefallen haben: ich mag das Konzept von mit Grischa-Kräften ausgestatteten Menschen; das ans russische Zarenreich angelehnte Setting ist mal was anderes und das Buch wartet mit zahlreichen faszinierenden Nebenfiguren auf wie beispielsweise Alinas Antagonisten, dem mysteriösen Dunklen, den Alina gleichzeitig fürchtet, aber auch irgendwie begehrt, oder dem schlagfertigen Prinzen Nikolai oder ihrer Freundin Genya, die sich durch nichts unterkriegen lässt. Alina als Heldin hingegen fand ich eher schwierig, da ihr Verhältnis zu ihren Kräften die meiste Zeit über ambivalent war. Daher hat mich das Ende auch nicht wirklich überrascht, aber schon irgendwie enttäuscht. Anstatt ihre sehr starken und nützlichen Kräfte als Teil ihrer Identität anzunehmen, opfert Alina diese. Am Ende ist Alina wieder ein ganz normales (machtloses) Bauernmädchen, das ganz darin aufgeht, zusammen mit ihrer Jugendliebe ein Kinderheim, in dem Dorf, in dem sie selbst aufgewachsen ist, zu betreiben. Da kann meine innere Feministin nur mit den Augen rollen…

9783570311479Platz 1: Was uns bleibt ist jetzt von Meg Wolitzer

Seit dem Verlust ihrer ersten großen Liebe Reeve ist Jam einfach untröstlich. Ihre Eltern stecken sie daraufhin in ein Internat für traumatisierte Teenager, wo Jam einen ganz besonderen Literaturkurs belegt. In diesem gibt ihr die Lehrerin Mrs Q ein Tagebuch, das es Jam erlaubt, mental in die Zeit vor dem schrecklichen Ereignis zurückzureisen.  Wie besessen füllt Jam immer mehr Seiten des Buches, um weiterhin Zeit mit Reeve verbringen zu können. Doch was wird geschehen, wenn auch die letzten Seiten des Buchs beschrieben sind? Die Antwort auf diese Frage lautet in diesem Fall: eine große Enttäuschung. Ich wollte diesen Roman wirklich mögen. Die Idee, mit einem Tagebuch mental in der Zeit zurückzureisen, finde ich nämlich super und auch die Nebenhandlungen und -figuren haben mir ebenso gut gefallen wie der Schreibstil. Aber als ich am Ende erfahren habe, dass Reeve gar nicht tot ist und dass Jam sich die Beziehung zu ihm bloß eingebildet hat, fühlte mich veräppelt und als Leserin nicht ernst genommen. Meine gesamte Empathie für Jam basierte schließlich auf deren nachvollziehbarer Trauer und während sie zuvor wie ein verständlicherweise verstörter Teenager wirkte, sieht nach der Enthüllung eher wie ein verwöhntes Gör aus, das nicht damit zurecht kommt, wenn sie einmal nicht alles bekommt, was sie haben will. Schade!

Wart ihr schon einmal von einen Romanende so richtig enttäuscht? Oder habt ihr eines der drei Bücher gelesen und seid anderer Meinung als ich? Lasst gern einen Kommentar da!