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Beauty – Bücher – Blockbuster


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Jahresrückblick: Meine Lese-Highlights 2018

Transparenz: Alle hier vorgestellten Bücher (bis auf Das Gold der Krähen) habe ich mir selbst gekauft. Das Gold der Krähen ist ein Rezensionsexemplar, das mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Für diesen Beitrag und die Verlinkungen darin erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Das Jahr 2019 ist zwar inzwischen schon einige Tage alt, aber ich möchte es trotzdem nicht versäumen, euch meine absoluten Lese-Highlights des vergangenen Jahres zu präsentieren. Hier ist also meine persönliche Top Ten des Jahres 2018:

1. Platz: Queen of Air and Darkness von Cassandra Clare

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© Simon & Schuster

Ach, wie lange habe ich sehnsüchtig auf diese Fortsetzung von Lord of Shadows gewartet! Sobald der Erscheinungstermin im (ich glaube, es war) Januar bekannt gegeben worden ist, habe ich es mir direkt vorbestellt und konnte es noch am Release-Tag in den Händen halten (und los lesen). Meine Hoffnungen und Erwartungen an den Abschlussband der Die dunklen Mächte-Trilogie wurden mehr als erfüllt und ich hatte einen Riesenspaß daran, erneut in Cassandra Clares Schattenjäger-Welt abzutauchen. Da der Roman hierzulande erst im Juni auf Deutsch erscheint, möchte ich jetzt nichts weiter zur Handlung sagen, um niemanden zu spoilern – nur so viel: wem die beiden vorherigen Bände der Reihe gefallen haben, der wird auch Freude mit der Queen of Air and Darkness haben!

2. Platz: Saga (alle bisher erschienen Bände) von Brian K. Vaughan und Fiona Staples

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© Image Comics

In diesem Jahr habe ich recht viele Comics gelesen und mit Abstand am besten gefallen hat mir Saga. Wie ich bereits im Juni in meinem Review-Beitrag geschrieben habe, hat mich die Serie von der ersten Seite an vollkommen gefesselt und der Mix aus witzigen, spannenden und herzergreifenden Szenen hat mich alle neun Sammelbände hindurch mühelos bei der Stange gehalten. Leider macht das Autoren/Künstler-Team im Moment eine kreative Pause, wodurch ich dann jedoch die Gelegenheit genutzt habe, zu anderen Comics zu greifen, wie zum Beispiel…

3. Platz: Ms. Marvel von G. Willow Wilson (und wechselnden Zeichnern)

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© MARVEL

So habe ich in diesem Jahr die Ms. Marvel-Serie weitergelesen, deren ersten Band ich euch bereits hier vorgestellt habe. Insgesamt habe ich im letzten Jahr die Sammelbände 5 bis 9 verschlungen und mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt. Am besten fand ich bisher den fünften Sammelband, deshalb seht ihr hier ein Bild davon.

4. und 5. Platz: Das Lied der Krähen Das Gold der Krähen von Leigh Bardugo

Meiner Begeisterung über Leigh Bardugos Krähen-Duologie habe ich ebenfalls schon hier auf dem Blog Ausdruck verliehen. Sowohl der erste als auch der Abschlussband der Reihe konnten mich restlos überzeugen mit atemberaubender Spannung, sympathischen Charakteren und unerwarteten Wendungen.

6. Platz: The Towering Sky von Katharine McGee

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© HarperCollins

Hierbei handelt es sich um den finalen Band einer Serie, die hierzulande unter dem Titel Beautiful Liars bei Ravensburger erschienen ist. In der Serie, die im New York der 2110er Jahre spielt, geht es um eine Gruppe Jugendlicher, deren Wege sich in einem riesigen Hochhaus kreuzen. Besonders gefallen haben mir das futuristische Setting (quasi die komplette Geschichte spielt sich in einem tausendstöckigen Hochhaus ab) und die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Obwohl (oder gerade weil?) einige der Handlungsstränge doch etwas melodramatisch geraten sind, konnte mich die Reihe emotional mitreißen wie kaum ein anderes Buch, so dass ich ein wenig traurig bin, mich nun von den lieb gewonnenen Figuren verabschieden zu müssen. Alle, die die Reihe lieber auf Deutsch lesen, können ab März diesen Jahres erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

7. Platz: Herding Cats von Sarah Andersen73767974-00-00Auch dieses kleine Juwel habe ich euch bereits vorgestellt. Was soll ich sagen, ich liebe die Cartoons von Sarah Andersen einfach. So sehr, dass ich in diesem Jahr einen Abreißkalender besorgt habe, der mich jeden Tag mit einer anderen kleinen Geschichte aus ihrem Leben erfreut!

8. Platz: Record of a Spaceborn Few von Becky Chambersisbn9781473647626

Machen wir es kurz: bisher habe ich ausnahmslos jeden Roman von Becky Chambers geliebt – und bei Record of a Spaceborn Few sieht das (glücklicherweise) nicht anders aus! Eine tolle, weitere Geschichte aus dem Wayfarer-Universum, die zwar eher gemächlich beginnt, aber dann recht schnell an Fahrt gewinnt (sobald man die Vielzahl an ProtagonistInnen etwas besser kennen gelernt hat) und es schaffen kann, die LeserInnen zum Nachdenken über das eigene Verhalten und die eigenen Wertvorstellungen zu bringen. Ein sehr empfehlenswerter, emotional ergreifender Science Fiction-Roman, der Ende März bei Fischer TOR auch endlich in deutscher Sprache erscheint.

9. Platz: These Broken Stars – Sofia und Gideon von Amie Kaufman und Meagan Spooner9783551583710Nachdem mir die ersten beiden Teile der Serie im letzten Jahr viel Freude bereitet haben, habe ich zu Beginn des letzten Jahres endlich den Abschlussband gelesen. Wie in den Vorgängern konzentriert sich die Handlung auf eine junge Frau und einen jungen Mann, die sich gegen den zwielichtigen Konzern LaRoux Industries zusammenschließen. Mit Hochstaplerin Sofia und Hacker Gideon hat das Autorinnen-Team es wieder einmal geschafft, sympathische und interessante Charaktere zu erschaffen. Das Ende des Buchs fand ich kurzzeitig etwas verwirrend, aber es passt gut zu dieser (wie ich finde) ungewöhnlichen YA-Science Fiction-Reihe.

Platz 10: My Lady’s Choosing von Kitty Curran & Larissa Zagerismyladyschoosing_final_72dpi_0

 

 

Dieser fabelhafte interaktive Roman dürfte LeserInnen meines Blogs ebenfalls bekannt vorkommen, aber ich werde einfach nicht müde, ihn immer wieder zu empfehlen. In diesem Buch schlüpft die Leserin in die Rolle einer verarmten Adeligen, die im England der Regency-Zeit versucht, vorteilhaft zu heiraten. Hierfür stehen ihr eine große Menge an verfügbaren Junggesellen (und eine Junggesellin) zur Verfügung, denen sie durch ihre Entscheidungen näher kommen kann. Das macht sehr viel Spaß, vor allem, da der Roman sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Eine große Empfehlung an Liebesroman-Fans mit guten Englisch-Kenntnissen und Humor! Ich wünschte wirklich, es würde mehr solche interaktiven Romanen für Erwachsene geben… falls jemand diesbezüglich einen Tipp hat, lass gerne einen Kommentar da!

Was waren eure Lese-Highlights im Jahr 2018?

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Stella testet: CD Schäumendes Badesalz Winter-Magie

Transparenz: Das vorgestellte Produkt habe ich mir selbst gekauft. Für den Beitrag und die Verlinkungen darin erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Jetzt im Winter liebe ich es besonders, mich in einem heißen Bad zu entspannen. Als ich vor kurzem zum ersten Mal Badesalz von CD im Drogerieregal entdeckt habe, bin ich sofort neugierig geworden und habe es mitgenommen. Angesprochen hat mich vor allem der Duft nach Vanille und weißen Blüten sowie das hübsche Verpackungsdesign. IMG_0439Eine Packung reicht für ein Vollbad. Das Badesalz hat eine körnige Konsistenz und löst sich bei Kontakt mit Wasser schnell auf. IMG_0441Sofort bildet sich ein dichter Schaum, der lange hält (als ich mit dem Baden fertig war, war immer noch Schaum in der Wanne). IMG_0443Der Duft hat mich an die Vanilla Orchid Hand Lotion von eos erinnert: süßlich-floral, aber eher zurückhaltend und nicht zu intensiv. Nach dem Baden war der Duft noch auf meiner Haut wahrnehmbar. Meine Haut hat sich nach dem Baden nicht ausgetrocknet angefühlt, sondern weich und geschmeidig. Insgesamt empfehle ich das CD Badesalz Winter-Magie gerne weiter. Ihr bekommt es zum Preis von 1,19 Euro bei Rossmann.


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Stella testet: Catrice ICONails Gel Lacquer und Sally Hansen Insta-Dri Topcoat

Transparenz: Die beiden vorgestellten Produkte habe ich selbst gekauft. Für diesen Beitrag und die Verlinkungen darin erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Der rote Catrice ICONails Nagellack liegt tatsächlich schon seit etwa einem Jahr bei mir herum (er war in meiner Instyle Box vom Herbst 2017) und bisher bin ich nicht dazu gekommen, ihn zu verwenden. Jetzt war es aber endlich so weit! IMG_0436Der Nagellack ist recht flüssig, lässt sich jedoch mit dem mittelbreiten Pinsel präzise auftragen. Eine Schicht hat bereits gut gedeckt, sicherheitshalber habe ich jedoch zwei Schichten lackiert. Zu der Trockenzeit kann ich nicht ganz so viel sagen, weil ich diese Gelegenheit genutzt habe, um gleichzeitig ein weiteres Produkt zu testen, nämlich den Insta-Dri Topcoat von Sally Hansen. Dieser war ebenfalls in einer meiner Instyle Boxen (Sommer 2018). Er funktioniert folgendermaßen: Nach dem Lackieren des Farblacks wartet man zwei Minuten, trägt dann den Top Coat auf und der Nagellack ist innerhalb von Sekunden stoßfest. Bei mir hat das Ganze hervorragend geklappt, quasi direkt nach dem Auftragen konnte ich meine Hände wieder ganz normal benutzen, ohne dabei den Nagellack zu ruinieren. IMG_0437Außerdem verleiht der Topcoat der Farbe einen schönen Glanz. Da Catrice verspricht, dass der Nagellack bis zu sieben Tage lang gut aussehen soll, war ich sehr gespannt, wie lange der Lack bei mir hält. Nach ca. fünf Tagen hatte ich leichte Tip-Wear, die jedoch noch nicht so schlimm aussah, dass ich den Lack komplett entfernen wollte. Insgesamt habe ich die Farbe acht Tage lang drauf gelassen und sie sah die ganze Zeit über noch wirklich gut auf den Nägeln aus. Das Entfernen hat ganz problemlos funktioniert. Alles in allem bin ich mit beiden Produkten sehr zufrieden. Ich werde sie definitiv weiterhin verwenden und kann mir auf jeden Fall vorstellen, mir weitere Farben des Catrice ICONails Lacks zuzulegen (bisher gibt es 66 unterschiedliche Nuancen!). Ihr bekommt den Catrice ICONails Gel Lacquer für knappe 3,00 Euro in vielen Drogerien und auch im Onlineshop von Catrice. Der Sally Hansen Insta-Dri Topcoat ist mit um die 8,00 Euro etwas teurer und beispielsweise bei dmMüller oder Douglas erhältlich.


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Stella testet: Balea Tuchmaske Macaron Blaubeere

Transparenz: Das vorgestellte Produkt habe ich mir selbst gekauft. Für diesen Beitrag und die Verlinkungen darin erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Heute habe ich mal wieder einen Produkttest für euch. Bei meinem letzten dm-Besuch ist mir aufgefallen, wie groß das Tuchmasken-Sortiment dort inzwischen geworden ist. Ich liebe Tuchmasken und nutze sie regelmäßig (ein bis zwei Mal pro Woche), so dass ich auch dieses Mal zugegriffen habe. IMG_0422Aufgrund der niedlich-designten Verpackung habe ich mich für die Balea Tuchmaske Macaron Blaubeere entschieden. Die Maske soll der Haut mit Hyaluronsäure, Blaubeer-Extrakt und Sheabutter intensiv Feuchtigkeit spenden. Die Maske befindet sich auf einem blauen, weichen Tuch und duftet dezent (tatsächlich so dezent, dass ich – wenn ich nicht gewusst hätte, dass es Blaubeere sein soll – den Duft nicht hätte identifizieren können). Die Passform war perfekt für mein Gesicht (oft habe ich bei solchen Masken das Problem, dass sie schief sitzen, weil sie anscheinend für breitere Gesichter konzipiert sind). Ich habe die Tuchmaske zwanzig Minuten lang einwirken lassen und danach die Rückstände einmassiert. fullsizeoutput_451Meine Haut hat sich angenehm weich und gepflegt angefühlt, allerdings hat dieser Effekt nicht ganz so lange angehalten, wie ich es von anderen (teureren) Masken (wie zum Beispiel denen von Tony Moly) gewohnt bin. Bei einem Preis von nur 1,75 Euro pro Maske kann ich das jedoch verzeihen. Ihr bekommt die Balea Tuchmaske Blaubeere in eurer dm-Filiale und natürlich auch im dm-Onlineshop.


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Stellas Top 3: Interaktive „Jane Austen“-Erlebnisse

Transparenz: Alle hier vorgestellten Produkte habe ich selbst käuflich erworben. Für Verlinkungen im Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung.

Heute stelle ich euch zwei Romane und ein Computerspiel vor, die euch Liebesgeschichten mit Regency-Setting erleben lassen, wie man sie sonst nur aus den Romanen von Jane Austen kennt. Allerdings sind alle drei Empfehlungen bisher nur in englischer Sprache erhältlich. Zudem sollte ich wahrscheinlich auch erwähnen, dass alle drei Medien das Thema mit einer guten Portion Humor angehen, so dass man sie durchaus als satirisch bezeichnen könnte…


Platz 3: Austen Translation von Worthing & Moncrieff

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Austen Translation ist ein Computerspiel, in dem man in die Rolle einer heiratswilligen jungen Frau schlüpft. Man kann einen eigenen Avatar gestalten und versucht dann mit seinen Werten (Wit, Ruthlessness & Charm) einen der zufällig generierten Junggesellen von sich zu überzeugen. Dabei gibt es strategische Spiel-Elemente, die in die Story eingebunden sind. So hat man an bestimmten Punkten der Geschichte die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen, die die eigenen Werte (und manchmal auch die Werte der Gegnerinnen) beeinflusst. Diese Optionen reichen von „sich selbst gut darstellen“, über das Sabotieren von OpponentInnen, was von fiesen Kommentaren bis hin zu Mordversuchen diverse Formen annehmen kann. Am Ende erfährt man dann, ob es einem gelungen ist, sich einen Heiratsantrag zu erspielen oder ob man als einsame, alte Jungfer sterben wird. Die einzelnen Spielrunden sind recht kurz, allerdings hat Austen Translation durch die Vielzahl an Stories und Optionen einen hohen Wiederspielwert. Außerdem kann sowohl solo gegen vom Computer gesteuerte Gegnerinnen als auch mit bis zu fünf realen Mitspielern gespielt werden. Austen Translation ist zum Preis von 6,99 Euro auf Steam sowohl für Windows als auch für Mac erhältlich.

Platz 2: Lost in Austen – Create your own Jane Austen Adventure von Emma Campbell Webster

9781594482588Lost in Austen ist ein interaktiver Roman, in dem die Leserin als „Elizabeth Bennet“ eine Reise durch sämtliche Jane Austen-Romane unternimmt, um einen passenden Ehemann zu finden. Dabei muss sie ihre Statuswerte (Accomplishments, Intelligence, Confidence, Connections & Fortune) im Auge behalten, da diese den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Besonders gut gefallen hat mir an dem Buch, dass man quasi persönlich in Jane Austens Liebesromane eintauchen kann und somit auch einen ganz neuen Blick auf die Charaktere erhält. Etwas schade fand ich jedoch, dass der Romane nur eine recht geringe Anzahl an Happy Ends zulässt (und verhältnismäßig viele „Game Over“-Szenarien hat). Lost in Austen bekommt ihr als Taschenbuch für um die 13 Euro. Es gibt auch noch eine etwas günstigere Version, die unter dem Titel Being Elizabeth Bennet erschienen ist. Diese hat zwar kein so schickes Cover, kostet dafür aber auch nur um die 9,99 Euro.

Platz 1: My Lady’s Choosing von Kitty Curran & Larissa Zageris

myladyschoosing_final_72dpi_0My Lady’s Choosing ist ebenfalls ein interaktiver Roman. Hier spielt die Leserin die Rolle einer achtundzwanzigjährigen, verarmten Adligen, die einen romantischen Partner sucht, um ihre Zukunft zu sichern. Dafür stehen stehen ihr zunächst ein geistreicher, englischer Adliger, ein schroffer, aber herzensguter Schotte, ein Byron’scher Badboy sowie eine abenteuerlustige Lady als potentielle Partner zur Verfügung. Im Laufe der Geschichte trifft man Entscheidungen, die einem diesen Personen näher bringen. Unterstützt wird die Geschichte von schönen Illustrationen. Besonders gut gefallen haben mir an diesem Roman der witzig-übertriebene Schreibstil, der Genre-Mix in den einzelnen Erzählsträngen sowie die Tatsache, dass man sich auch ohne abschließende Heirat ein Happy End erarbeiten kann. My Lady’s Choosing ist als Taschenbuch für um 9,99 Euro im Handel.

 


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Christie des Monats: Alibi

IMG_0316Nach langer Zeit habe ich heute mal wieder einen Christie des Monats-Beitrag für euch. Nachdem ich bereits von vielen Seiten gehört hatte, dass Alibi einer der besten Poirot-Krimis sein soll, war ich besonders gespannt auf die Lektüre.

Zu Beginn des Romans hat der legendäre Meisterdetektiv sich in das ruhige, englische Dorf King’s Abbott zurückgezogen, um sich der Kürbiszucht zu widmen. Schnell beginnt der exzentrische Belgier jedoch, sich zu langweilen – da passt es doch ganz gut, dass überraschend der örtliche Großgrundbesitzer und Unternehmer Roger Ackroyd ermordet aufgefunden wird. Dessen Tod scheint irgendwie im Zusammenhang mit dem vorangegangen Selbstmord von dessen Geliebter Mrs. Ferrars zusammenzuhängen, von der im Dorf gemunkelt wird, sie hätte ihren Gatten mit Gift getötet. Mithilfe des Dorfarztes Dr. James Sheppard (und dessen Schwester, der Tratschtante Caroline Sheppard,) versucht Hercule Poirot, Licht ins Dunkel zu bringen. An Verdächtigen mangelt es ihm dabei nicht: Mr. Ackroyds Stiefsohn Ralph Paton ist verdächtigerweise spurlos verschwunden. Zwischen Mr. Ackroyds verwitwete Schwägerin, der überaus neurotischen Mrs. Cecil Ackroyd, und dem Opfer gab es häufig Uneinigkeiten über ihre Ausgaben, die von Roger Ackroyd als Geldverschwendung betrachtet wurden. Mrs. Ackroyds Tochter, die hübsche Flora Ackroyd hat sich auf Wunsch ihres Onkels dazu bereit erklärt, Ralph Paton zu heiraten, obwohl sie nichts für ihn empfindet. Mr. Ackroyds Sekretär Geoffrey Raymond scheint sehr eifrig bei der Aufklärung der Tat zu helfen wollen, während Mr. Ackroyds Haushälterin Elizabeth Russell anscheinend etwas zu verbergen hat. Mr. Ackroyds Butler John Parker entgeht eigentlich nichts, was im Herrenhaus passiert, da er sehr neugierig ist. Ist die Anwesenheit von Mr. Ackroyds Freund, dem Großwildjäger Major Hector Blunt wirklich nur ein Zufall? Hat der geheimnisvolle Fremde, den Dr. Sheppard in der Nähe des Hauses gesehen hat, etwas mit der Sache zu tun? Und was hat es mit der plötzlichen Kündigung von Mr. Ackroyds Serviermädchen Ursula Bourne auf sich? Auf dem Weg zur Lösung des Falls deckt Hercule Poirot auf seine typisch charmante Art und Weise Geheimnisse auf und lässt die Dorfpolizei durch seine Bitte, seinen Namen aus den Medien herauszuhalten, gut dastehen. Das Ende, über das hier nicht zu viel verraten werden soll, hat mich wirklich überrascht, obwohl ich bereits einige Christie-Krimis gelesen habe. Insgesamt hat mir Alibi gut gefallen, auch wenn mein Favorit unter den Poirot-Romanen weiterhin Die Morde des Herrn ABC bleibt.

Alibi ist in deutscher Übersetzung von Michael Mundhenk beim Atlantik Verlag erschienen. Die Taschenbuchausgabe kostet in Deutschland 10,00 Euro, das E-Book ist zum Preis von 8,99 Euro erhältlich. Zudem ist beim Hörverlag eine ungekürzte Lesung des Romans (allerdings in einer anderen Übersetzung von Friedrich Pütsch) mit Charly Hübner unter dem Titel Der Mord an Roger Ackroyd erschienen (Laufzeit: 6h 46 min). Diese kostet auf MP3-CD 9,99 Euro und als Download 7,95 Euro.


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Stella testet: Full Mat Lip Color von ARTDECO

Transparenz: Das vorgestellte Produkt wurde mir gratis über die Produkttester-Plattform ARTDECO Friends of Beauty zur Verfügung gestellt. Natürlich lest ihr hier wie immer meine ehrliche Meinung. Für die Verlinkungen im Beitrag erhalte ich keinerlei Gegenleistung.fullsizeoutput_3cf

Nachdem ich von meinem letzten NYX Liquid Lipstick leider etwas enttäuscht war, stelle ich euch heute eine Lip Color vor, die mich vollkommen überzeugt hat. Als vor kurzem ein Umschlag mit der neuen Full Mat Lip Color von ARTDECO bei mir eingetroffen ist, habe ich mich sehr gefreut und sofort mit dem Testen begonnen. Der Beerenton 18 – raspberry lover trifft genau meinen Geschmack und passt perfekt zum nahenden Herbst.IMG_0301 Der Hersteller verspricht folgendes:

  • Cremige Lippenfarbe
  • Schnell trocknend und lang anhaltend
  • Perfekt deckend mit einem ultimativ matten Finish
  • Wisch- und kussfest
  • Paranuss-Öl sorgt für geschmeidige Lippen

Nachdem ich den Liquid Lipstick nun verschiedenen Härtetests unterzogen habe, kann ich alle fünf Punkte bestätigen. Das Produkt kommt in einer eher unauffälligen aber stilvollen Verpackung daher. Mithilfe eines klassischen Flock-Applikators lässt sich die fest-cremige Textur des Liquid Lipsticks präzise auf den Lippen verteilen. Dort trocknet die intensive Farbe schnell matt an. Einmal angetrocknet hält die Lip Color bombenfest und lässt sich nur mit (ölhaltigem) Make Up-Entferner wieder abnehmen. Da das Produkt sich bei trockenen Lippen leicht in den Lippenfältchen absetzen kann, empfehle ich die Verwendung eines Lip Primers (ich benutze diesen hier). Obwohl der Liquid Lipstick so langanhaltend ist, fühlt er sich nicht unangenehm auf den Lippen an und nach dem Entfernen fühlten sich meine Lippen auch nicht so ausgetrocknet wie bei anderen, vergleichbaren Produkten. Der Lippenstift hinterlässt keine Spuren an Glasrändern und selbst nach dem Verspeisen eines Burgers war die Farbe noch da (in der Lippenmitte war sie ein klein wenig verblasst, aber nicht so schlimm, dass ein Nachschminken nötig gewesen wäre). Insgesamt gibt es die Full Mat Lip Color in sechs Nuancen im Standardsortiment sowie zusätzlich in zwei Limited Edition Farben. Der Farbton  18 – raspberry lover, den ihr auf den Fotos sieht, gehört zur The New Classic Herbstkollektion.

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Die ARTDECO Full Mat Lip Color ist ab sofort in vielen Parfümerien sowie im ARTDECO Onlineshop zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.