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Beauty – Bücher – Blockbuster


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Buch-Tipp: Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo

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© Droemer Knaur

Das Lied der Krähen wurde ja pünktlich zur Veröffentlichung von einer großen Marketing-Kampagne begleitet, die auch an mir nicht spurlos vorüber gegangen ist. Nachdem ich viele begeisterte Rezensionen zu dem neuen Roman von Leigh Bardugo gelesen habe, konnte ich schließlich nicht mehr widerstehen und habe mir das Buch ebenfalls gekauft. Zuvor hatte ich von der Autorin bereits den Auftaktband zu ihrer Grischa-Trilogie, Goldene Flammen, gelesen. Obwohl mir das Worldbuilding und der Schreibstil ganz gut gefallen haben, konnte ich mit der Liebesgeschichte, die im Zentrum der Reihe steht, nicht so viel anfangen – mir war das Ganze stellenweise zu klischeehaft, kitschig und vorhersehbar.

Wie bereits die Grischa-Trilogie, spielt auch Das Lied der Krähen in Bardugos fiktivem Grishaverse (Grischaversum?), einer Welt, in der es Menschen mit angeborenen übernatürlichen Fähigkeiten gibt, die als Grischa bezeichnet werden. Im Mittelpunkt des Fantasy-Abenteuers stehen sechs Außenseiter, die einen gefährlichen Auftrag annehmen: Sie sollen einen Wissenschaftler aus einem ausbruchssicheren, ausländischen Gefängnis befreien. Dieser hat nämlich eine Droge erfunden, die die Kräfte der Grischa extrem verstärken kann. Logischerweise hätten viele Regierungen den Wissenschaftler deshalb gern auf ihrer Seite. Für unsere sechs (Anti-?)HeldInnen beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit. Anführer der Truppe ist der Kriminelle Kaz Brekker, der sich den Ruf erarbeitet hat, dass ihm kein Auftrag zu schmutzig ist. An seiner Seite stehen Inej Ghafa, eine ehemalige Sexsklavin, die von Kaz als Spionin rekrutiert worden ist sowie Scharfschütze Jesper Fahey, der mit dem angebotenen Lohn seine Spielschulden begleichen will. Zusätzlich nimmt Kaz noch Nina Zenik in sein Team auf, eine Grischa, die mithilfe ihrer übernatürlichen Kräfte die Körperfunktionen von Menschen beeinflussen kann, sowie den Gefängnisinsassen Matthias Helvar, den eine leidenschaftliche Hass-Liebe mit Nina verbindet. Als letztes Mitglied kommt Wylan van Eck als Sprengstoff-Experte dazu, der nach einem privilegiertem Leben in der Oberschicht Ketterdams in den Slums der Stadt gelandet ist. Gemeinsam machen die Sechs sich auf ins frostige Fjerda, um ihren gefährlichen, aber sehr gut bezahlten Auftrag zu erfüllen.

Während ich bei der Grischa-Trilogie Schwierigkeiten damit hatte, überhaupt eine der Figuren sympathisch zu finden (mit Ausnahme von Genya), kann ich bei Das Lied der Krähen gar nicht entscheiden, welchen Charakter ich am liebsten mag. Jeder der sechs Protagonisten hat eine interessante Hintergrundgeschichte und ist so beschrieben, dass die Leserin sich gut in ihn hineinversetzen und seine Beweggründe nachvollziehen kann. Zu Beginn des Buches braucht man ein wenig, um sich in die Handlung hineinzufinden, da die einzelnen Kapitel abwechselnd jeweils aus der Sicht einer anderen Person erzählt werden, aber spätestens ab dem vierten Kapitel steckt man so tief in den Geschehnissen drin, dass dies nicht weiter störend ist. Die Geschichte wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf und bleibt bis zum Ende hin durchgängig spannend, so dass ich die mehr als 500 Seiten innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte. Das Lied der Krähen kann ich also bedenkenlos an (Urban) Fantasy-Fans weiterempfehlen!

In Deutschland ist Das Lied der Krähen in der Übersetzung von Michelle Gyo beim Knaur Verlag erschienen. Die Ausgabe in Klappenbroschur kostet 16,99 Euro, während das E-Book zum Preis von 14,99 Euro erhältlich ist. Die englischsprachige Originalausgabe ist unter dem Titel Six of Crows erschienen, die Taschenbuch-Ausgabe bekommt man hierzulande für ca. 10 Euro und das E-Book für 4,99 Euro.

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Stella testet: Demak’Up Expert Wattepads

IMG_3459Über die Produkttester-Plattform Konsumgöttinnen habe ich die Chance erhalten, die Expert Wattepads von Demak’Up kostenlos zu testen. Bisher habe ich vor allem No Name-Wattepads (meistens Drogerie-Eigenmarken) verwendet und war gespannt, ob der höhere Preis (2 Cent pro Pad beim Markenprodukt vs. 1 Cent pro Pad beim Non Name -Produkt) gerechtfertigt ist. Beim Auspacken ist mir sofort aufgefallen, dass die Pads dünner sind als meine bisherige Wahl. Dadurch fühlt sich das Pad auch etwas härter bzw. fester an. Gerade die Seite mit der Wabenstruktur hat sich zunächst bei Anfassen eher kratzig angefühlt, was jedoch bei der späteren Verwendung mit Mizellenwasser auf dem Gesicht glücklicherweise nicht der Fall war. Bei mir kommen Wattepads in drei Bereichen zum Einsatz:

  1. zum Abwischen von Reinigungsmilch
  2. zum Auftragen von Mizellenwasser und Toner
  3. zum Entfernen von Nagellack.

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Bei der Benutzung mit Reinigungsmilch ist mir positiv aufgefallen, dass das Pad auch mit feuchten Zustand stabil geblieben ist und nicht während der Reinigung durch die reibenden Bewegungen zerfleddert ist, was mir mit billigen Wattepads durchaus schon passiert ist. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung hat sich die Seite mit der Wabenstruktur angenehm auf dem Gesicht angefühlt und hat meine Haut nicht gereizt. Den Test für Anwendungsgebiet Nummer 1 haben die Expert Wattepads also mit Bravour bestanden!

IMG_3461Beim Auftragen von Mizellenwasser sowie Toner ist mir wichtig, dass das verwendete Wattepad nicht zu viel Produkt aufsaugt. Das Expert Wattepad hat durch die dünne Form nur wenig Mizellenwasser aufgesaugt und dieses beim Wischen über das Gesicht gut wieder abgegeben. Obwohl das Pad gegen Ende des Reinigungsprozesses völlig durchnässt war, ist es stabil geblieben, hat nicht gefusselt und sogar die Wabenstruktur war noch immer (auf angenehme Weise) spürbar. Mein Test für Anwendungsgebiet Nummer 2 ist somit auch bestanden!

IMG_3462Zuletzt habe ich die Expert Wattepads zum Entfernen von Nagellack benutzt. Hier habe ich mit Pads anderer Marken häufig schlechte Erfahrungen gemacht, so dass meine Erwartungen an das Demak’Up-Produkt sofort klar waren: Die Wattepads dürfen auf keinen fusseln, auseinander fallen oder bereits nach einem Wisch durchfärben. Auch hier war ich positiv überrascht: meinen L’Oréal Paris Nagellack konnte ich schnell, leicht und mit minimalem Pad-Verbrauch entfernen. Somit haben die Demak’Up Expert Wattepads auch meinen Test für den dritten Anwendungsbereich problemlos bestanden!

Vor diesem Produkttest hätte ich nicht erwartet, dass es für mich als Anwenderin einen so großen Unterschied macht, ob ich Marken- oder No Name-Wattepads benutze. Ich bin mit den Demak’Up Expert Wattepads sehr zufrieden und werde sie auf jeden Fall weiterempfehlen.

Erhältlich sind die Demak’Up Expert Wattepads in Drogerien, Supermärkten, Kaufhäusern und natürlich auch online zum Preis von 1,25 Euro pro Packung (enthält 70 Pads).


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Stellas Best of 2017: Kosmetik

Heute, am letzten Tag des Jahres, erwartet euch auch mein letzter Best of 2017-Beitrag. Dieses Mal geht es um insgesamt zehn Kosmetikprodukte, die mir besonders gut gefallen haben. Vorhang auf für meine Beauty-Favoriten: BestofKos

  • In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal einen Lippenstift der Marke Urban Decay ausprobiert. Ravenswood ist ein schöner semi-matter Rosé-Ton, der überraschend lange auf den Lippen hält. Erhältlich zum Preis von 19,00 Euro, entweder direkt im Onlineshop der Marke oder in diversen (on- und offline) Parfümerien.
  • Ebenfalls 2017 zum ersten Mal ausprobiert habe ich die original Foundation von Bare Minerals. Hierbei handelt es sich um ein mittel-hoch deckendes Puder-Make Up, das sich gut auf der Haut anfühlt und natürlich wirkt. Ich habe mir ein Döschen im Farbton Fairly Light bei Feelunique zum Preis von 25,92 Euro bestellt.
  • Mit Abstand am häufigsten zum Einsatz gekommen ist bei mir in diesem Jahr der MAC Satin Lipstick im Farbton Twig. Dieses gedämpfte, leicht bräunliche Rosé passt quasi zu jedem Look und hält einfach ewig auf den Lippen. Erhältlich für 21,50 Euro, direkt im Onlineshop der Marke oder in diversen (on- und offline) Parfümerien.
  • Das Auftragen von flüssigen und cremigen Textur ist mir 2017 am besten mit ovalen Pinseln gelungen. Die Pinsel von Makeup Revolution kann ich hier besonders empfehlen. Meiner ist aus dem Onlineshop Kosmetik4less und kostet dort einzeln 14,99 Euro, es gibt aber auch ein Set mit drei unterschiedlich großen ovalen Pinsel zum Preis von 24,99 Euro.BestofKos2
  • Von Biotherm habe ich vor kurzem eine Probe der Skin Oxygen Anti-Pollution Oxygenating Lotion zugeschickt bekommen und war so begeistert vom Hautgefühl nach der Anwendung, dass ich mir trotz des recht hohen Preises die Full-Size Packung gekauft habe.
  •  Die Cupcake –Gesichtsmaske von Lush habe ich euch hier auf dem Blog bereits vorgestellt. Ich liebe einfach den schokoladigen Duft!
  • 2017 habe ich die Benton Snail Bee High Content Essence in meine Gesichtspflege-Routine aufgenommen. Dieses koreanische Gesichtspflegeprodukt verwende ich morgens und abends zwischen Gesichtsreinigung und Feuchtigkeitscreme.
  • Ein Dauerbrenner sind bei mir Tuchmasken. Meist wende ich diese zwei Mal pro Woche an und freue mich darüber, wie weich und gepflegt sich meine Haut nach der Benutzung anfühlt.
  • Das Super Skinny Serum von Paul Mitchell war in meiner Herbst Instyle Box und gefällt mir ausgesprochen gut. Es glättet die Haare und verkürzt ihre Trockenzeit.
  • Die bebe® beautiful hautbildverschönernde Reinigungsmaske durfte ich im Rahmen eines Produkttests kennenlernen und war sofort begeistert von ihrem sanften Peeling-Effekt.

Welche Kosmetikprodukte konnten euch in diesem Jahr überzeugen?


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Stellas Best of 2017: Filme

In diesem Jahr habe ich viele richtig gute Filme gesehen.

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Foto von Martin Vorel

Hier ist meine persönliche Top Ten:

  1. Mein absoluter Lieblingsfilm 2017 war definitiv Lego Batman! Die Lego-Filme haben es bisher immer geschafft, meinen Humor zu treffen – der Batman-Film bildet da keine Ausnahme. Besonders gefallen haben die kleinen Anspielungen auf die vorherigen Batman-Filme.
  2. Auch der neue Star Wars-Film hat mir sehr gut gefallen. Nach der langen Wartezeit war ich sehr gespannt darauf zu sehen, wie die Geschichte um Rey und Finn weitergeht und Die letzten Jedi hat mich auf jeden Fall überzeugen können. Besonders die niedlichen Porgs haben mein Herz erobert.
  3. Auf den zweiten Guardians of the Galaxy-Film habe ich mich ebenfalls sehr gefreut. Ein wirklich toller Film mit einer guten Story, einem stylishen Look und einem supersüßen Baby Groot.
  4. Der Film Hidden Figures hat mich positiv überrascht. Selbst eine Mathematik-Niete wie ich kann gespannt die Laufbahn von drei afroamerikanischen NASA-Mitarbeiterinnen zu Beginn der 1960er Jahre verfolgen und sich an ihrem Erfolg erfreuen.
  5. Bereits vor dem deutschen Start wurde Wonder Woman online ja ziemlich gehypt – natürlich konnte ich mir den Film nicht entgehen lassen und habe ihn mir im Kino angesehen. Ein solider Superhelden-Actionfilm, der mich zum Lachen gebracht und gut unterhalten hat.
  6. Split hat sich vor allem durch James McAvoys großartige schauspielerische Leistung einen Platz in meiner persönlichen Jahreshitliste erobert. Wie er es schafft, den verschiedenen Persönlichkeiten des Protagonisten Leben einzuhauchen, ist absolut sehenswert.
  7. Das Urban Fantasy-Abenteuer Bright ist erst seit kurzem auf Netflix verfügbar und allen AbonnentInnen, die Will Smith endlich mal wieder in einem witzigen Actionfilm sehen wollen, zu empfehlen.
  8. Ebenfalls auf Netflix findet ihr The Edge of Seventeen mit Hailee Steinfeld als Teenager mit Selbstzweifeln, die Rat bei ihrem mürrischen Lehrer Mr. Bruner (hervorragend dargestellt von Woody Harrelson) sucht.
  9. Die Realverfilmung von Disneys Die Schöne und das Biest ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen und weit mehr als nur ein Abklatsch des Zeichentrick-Klassikers.
  10. Get Out war ein Horrorfilm ganz nach meinem Geschmack: lustig, ein bisschen gruselig und spannend.

Welche Filme haben euch in diesem Jahr gefallen?


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Stellas Best of 2017: Bücher

So gegen Ende des Jahres gehört ein kleiner Rückblick ja schon fast zum guten Ton – auch bei mir wird es ein paar „Best of“-Beiträge zum Sachen geben, die mir in diesem Jahr besonders gut gefallen haben. Beginnen möchte ich mit dem Bereich Bücher. Beim Zusammenstellen meiner Top Ten ist mir aufgefallen, dass ausnahmslos alle meine Favoriten zu Buch-Serien gehören… 😊 Geht es euch auch so, dass ihr gern Buch-Reihen lest? Mir gefällt daran vor allem, dass man die einzelnen Romanfiguren über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten und besser kennenlernen kann.

Hier sind also meine Lieblingsbücher des Jahres 2017: bestof1

  • Die „Jane Rizzoli & Maura Isles“-Serie von Tess Gerritsen begleitet mich schon seit einer ganzen Weile durch mein Leben und ich freue mich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn ein neuer Teil angekündigt wird. Im inzwischen zwölften Roman um Polizistin Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles untersuchen die beiden den Fall einer ermordeten Studentin, deren Leiche postmortem verstümmelt worden ist. Es macht gewohnt viel Spaß, Jane und Maura bei ihren Ermittlungen zu beobachten und natürlich auch selbst mitzuraten. Die wechselnden Perspektiven machen diesen Thriller richtig spannend – das gibt eine starke Weiterempfehlung von mir! Wer bisher noch nichts aus der Reihe gelesen hat, dem empfehle ich jedoch, mit dem ersten Band, „Die Chirurgin“ zu beginnen, diesen habe ich bereits hier auf dem Blog vorgestellt. „Blutzeuge“ ist in deutscher Übersetzung von Andreas Jäger beim Limes Verlag erschienen. Die gebundene Fassung kostet 19,99 Euro und das E-Book gibt es zum Preis von 15,99 Euro.
  • „Der Galgen von Tyburn“ ist der sechste Band der „Peter Grant“-Serie von Ben Aaronovitch. Hier wird der Magier-Polizist Peter Grant erneut in allerlei übernatürliche Kriminalfälle verwickelt, was gewohnt witzig, spannend und abgefahren zu lesen ist. Den ersten Teil der Reihe, „Die Flüsse von London“, habe ich euch hier auf dem Blog bereits vorgestellt. „Der Galgen von Tyburn“ ist in deutscher Übersetzung von Christine Blum beim dtv erschienen. Die Taschenbuch-Ausgabe ist zum Preis von 10,95 Euro und das E-Book zum Preis von 8,99 Euro erhältlich.
  • Kein anderes Buch habe ich 2017 so sehnsüchtig erwartet wie „Lord of Shadows“, die Fortsetzung zu „Lady Midnight“. Der Roman spielt in Cassandra Clares „Schattenjäger“-Universum und ist zeitlich nach den Ereignissen ihrer „The Mortal Instruments“-Serie angesiedelt. Da ich von „Lady Midnight“ so begeistert war, waren meine Erwartungen an „Lord of Shadows“ verdammt hoch – und wurden von dem Roman tatsächlich noch übertroffen! Das Einzige, was mich gestört hat, war das – hmm, sagen wir mal – offene Ende. Am liebsten hätte ich sofort weiter gelesen, aber da es für den nächsten Band noch nicht einmal ein angekündigtes Erscheinungsdatum gibt, muss ich mich wohl oder übel in Geduld üben… „Lord of Shadows“ ist in deutscher Übersetzung von Franca Fritz und Heinrich Koop im Goldmann Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe kostet 19,99 Euro und das E-Book 14,99 Euro.
  • Den Auftaktband zur „These Broken Stars“-Serie von Amie Kaufman und Meagan Spooner habe ich zufällig in der Bücherei entdeckt und ohne große Erwartungen eingesteckt. Wie positiv überrascht ich von dem Roman dann schließlich war, könnt ihr in meinem entsprechenden Blog-Beitrag nachlesen. „These Broken Stars – Lilac und Tarver“ ist in deutscher Übersetzung von Stefanie Frieda Lemke im Carlsen Verlag erschienen. Die Hardcover-Ausgabe ist zum Preis von 19,99 Euro erhältlich, das E-Book kostet 13,99 Euro.
  • „Weiße Magie – Vorsicht Stufe“ ist der zweite Band von Steve Hockensmiths Cosy Crime-Reihe um Tarotladen-Besitzerin Alanis McLachlan, die in einer Kleinstadt in Arizona mithilfe ihrer magischen Karten (an die sie eigentlich nicht einmal glaubt) wider Willen Verbrechen aufklärt. Genauso wie der erste Teil „Weiße Magie – Mordsgünstig“ überzeugt auch die Fortsetzung vor allem durch die schlagfertige Protagonistin Alanis und ihre Tricks. „Weiße Magie – Vorsicht Stufe“ ist in deutscher Übersetzung von Britta Mümmler beim dtv erschienen. Die Taschenbuch-Ausgabe kostet 9,95 Euro und das E-Book 7,99 Euro.Bestof2
  • Von dem Buch „The Thousandth Floor“ habe erstmals etwas mitbekommen, als einige Leserinnen in der Blogosphäre über das deutsche Cover und/oder den deutschen Titel debattiert haben. Die Story des Buchs hat mich sofort angesprochen: in der nahen Zukunft leben Menschen in riesigen Hochhäusern – je weiter oben man wohnt, desto höher ist der gesellschaftliche Status. Im tausendstöckigen New Yorker Tower überschneiden sich die Leben einiger Teenager aus unterschiedlichen Stockwerken auf fatale Art und Weise… Der Roman hat mich als Leserin sofort in seinen Bann gezogen und innerhalb weniger Tage hatte ich ihn durchgesuchtet – und war super glücklich, als ich gesehen habe, dass der zweite Teil schon erhältlich ist (den ich dann genauso schnell durchgelesen habe…) Ich persönlich finde das amerikanische Cover hübscher als das deutsche, aber so furchtbar schlimm wie einige andere finde ich das deutsche Titelbild auch nicht. In Deutschland ist der Roman unter dem Titel „Beautiful Liars: Verbotene Gefühle“ in der Übersetzung von Franziska Jaekel bei Ravensburger erschienen. Die Hardcover-Ausgabe gibt es zum Preis von 17,00 Euro und das E-Book ist für 14,99 Euro zu haben.
  • Normalerweise stehe ich nicht so auf Superhelden-Comics, aber Kamala Khan alias Ms. Marvel hat mein Herz im Sturm erobert! Noch nie zuvor habe ich eine so sympathische Superheldin gesehen, mit der ich mir tatsächlich vorstellen könnte, befreundet zu sein, wenn sie real wäre. Meinen großen Begeisterungssturm könnt ihr nochmal hier auf dem Blog nachlesen. In Deutschland erscheint Ms. Marvel bei Panini, in gedruckter Form kostet der Comic 16,99 Euro, als E-Book 12,99 Euro.
  • Habt ihr schon von Libba Brays „Diviners“-Serie gehört? Die Reihe um Teenager mit übernatürlichen Fähigkeiten, die im New York der 1920er Jahre versuchen, den Weltuntergang zu verhindern, gehört zu meinen absoluten Jugendbuch-Favoriten, Band 1 habe ich euch bereits hier auf dem Blog vorgestellt. Im Oktober diesen Jahres ist nun der dritte Teil erschienen und weil ich nicht länger warten wollte, habe ich ihn mir im englischsprachigen Original geholt. Meiner Meinung nach ist das der Beste aller bisherigen Diviners-Teile! Ein deutscher Erscheinungstermin steht leider noch nicht fest. Als englischsprachiges E-Book bekommt ihr den Roman zum Beispiel hier für schlappe 4,99 Euro, als gebundene Ausgabe oder Taschenbuch ist er etwas teurer (17,49 Euro bzw. 9,49 Euro).
  • Dass ich ein Fan von Colin Cotterills Geister sehendem Pathologen Dr. Siri bin, habe ich hier auf dem Blog schon mal erwähnt. Seine Kriminalromane, die im Laos der 1970er Jahre spielen, schaffen es immer wieder, mich zum Schmunzeln und Mitfiebern zu bringen. Auch Dr. Siris zehnter Fall, der im Juli nächsten Jahres unter dem Titel „Dr. Siri und die Tränen der Madame Daeng“ auf Deutsch erscheint, bildet da keine Ausnahme: Ich habe gelacht, mich erschrocken und Dr. Siri die Daumen gedrückt… Wer nicht bis Juli warten möchte, kann den Roman schon jetzt im englischen Original lesen. „Six and a half deadly sins“ kostet als E-Book 4,49 Euro, als Taschenbuch ist es acht Euro teurer.
  • Becky Chambers‘ Debütroman „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ hat mich total vom Hocker gehauen: er war witzig, stellenweise nachdenklich und hat teilweise echt auf die Tränendrüsen gedrückt, mich jedoch gleichzeitig am Ende mit guter Laune zurückgelassen. In der Fortsetzung verfolgen wir den weiteren Weg der künstlichen Intelligenz Lovelace, die sich an das Leben in einem menschenartigen Körper gewöhnen muss. Dabei hilft ihr Pepper, die bereits als Nebenfigur im Vorgänger aufgetaucht ist. Im Gegensatz zum „Langen Weg“ konzentriert sich der zweite Teil der „Wayfarer“-Reihe nur auf zwei Hauptfiguren, zu denen wir Leser dadurch eine engere Beziehung aufbauen können. Sowohl Lovelaces auch Peppers Storyline konnten mich fesseln und es fällt mir schwer zu entscheiden, welche von beiden mich mehr berührt hat. Schon im nächsten Monat erscheint der Roman in deutscher Übersetzung von Karin Will unter dem Titel „Zwischen zwei Sternen“ bei Fischer TOR, sowohl die Taschenbuchausgabe als auch das E-Book werden zum Preis von je 9,99 Euro erhältlich sein.

Was waren eure Lese-Highlights des Jahres 2017?


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Stella testet: Maggi Würzpaste Riesengarnelen Thai Style

Über den Nestlé Marktplatz durfte ich kostenlos die neue Maggi Würzpaste Riesengarnelen Thai Style testen (vielen Dank dafür!). Mithilfe der Paste und nur vier weiteren Zutaten soll innerhalb kürzester Zeit ein leckeres Gericht entstehen. Die Paste selbst befindet sich in einem Plastikbeutel mit Papp-Umverpackung. Ein Beutel enthält 88 ml Paste und ist im Supermarkt für weniger als zwei Euro zu bekommen (bei Rewe zum Beispiel für 1,49 Euro). Hier ist ein Blick auf die Inhaltsstoffe:

26,4 % Kokosnussmilch* (hergestellt aus Kokosnussfleisch, Wasser), Wasser, Zucker, Sonnenblumenöl, Hefeextrakt, Salz, 4,5 % grüne Currypaste [Wasser, Knoblauch, Paprika*, Zwiebeln*, Zitronengras*, Galgant*, Chili*, FISCHSAUCE ( SARDELLENEXTRAKT, Salz, Zucker), Zucker, Rapsöl, Branntweinessig, Salz, Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat*], Salz, Gewürze (Zwiebeln*, Kurkuma*, Jalapeño-Chilis*), Maisstärke, Ingwerpüree, Knoblauchpüree*, Branntweinessig, 0,9 % Zitronengras*, Petersilie, Gewürzextrakte, Zitronensaftkonzentrat*, natürliches Aroma. *Natürliche Zutaten.

Für mich als Nicht-Ernährungswissenschaftlerin sehen die Inhaltsstoffe okay aus, wobei mich das „Natürliche Zutaten“-Sternchen etwas irritiert; wieso ist das Knoblauchpüree eine natürliche Zutat, das Knoblauch in der Currypaste jedoch nicht?

Jetzt aber zur Zubereitung: Man benötigt die Würzpaste, IMG_3416400 g Garnelen, fullsizeoutput_23b1 rote Paprika, 4 Frühlingszwiebeln IMG_3418sowie 100g frische Bambussprossen. fullsizeoutput_23cZunächst wird das Gemüse vorbereitet: Paprika wird gewaschen und gewürfelt, der Lauch wird gewaschen und in Ringe geschnitten und die Sprossen werden gewaschen. Von jetzt an dauert es weniger als 10 Minuten bis zum fertigen Gericht! Zuerst wird die Würzpaste in einer Pfanne (bei mir: ein Wok) erwärmt. Dann werden die Garnelen hinzugegeben und drei Minuten lang mitgebraten. Zum Schluss wird das Gemüse hinzugefügt und ebenfalls drei Minuten lang gebraten. Jetzt ist das Gericht fertig und sieht so aus:img_3420.jpgAber wie schmeckt es? Ich fand das fertige Ergebnis sehr lecker: die Soße war schön aromatisch (allerdings nicht scharf – beim nächsten Mal werde ich noch etwas Chili dazugeben) und die verschiedenen Zutaten passten geschmacklich gut zusammen. Besonders gut gefallen hat mir, wie schnell das Gericht fertig zubereitet war. Mein einziger Kritikpunkt ist die Portionsangabe auf der Verpackung: meiner Meinung nach werden von dem Gericht nur zwei und nicht drei hungrige Personen satt. Insgesamt würde ich die Maggi Würzpaste aber auf jeden Fall weiterempfehlen – wenn ihr keine Garnelen mögt, könnt ihr stattdessen auch Hähnchenbrustfilet verwenden.


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Stella testet: Kenzo World EdP

Bei einem Facebook-Gewinnspiel von YBPN habe ich vor kurzem das neue Kenzo Parfum Kenzo World gewonnen. Bereits der auffällige Werbe-Spot, in dem eine hübsche junge Frau eine elegante Abendgesellschaft verlässt, um verrückt herumzutanzen, legt nahe, dass es sich bei Kenzo World, um einen eher ungewöhnlichen Duft handelt. Noch gespannter auf das Parfum wurde ich, als ich online einige Bewertungen dazu gelesen hatte: einige lieben den Duft, andere hassen ihn. Als das Parfum dann gestern bei mir eingetroffen ist, hat es mich zumindest optisch sofort in seinen Bann gezogen. Kaum hatte ich den Karton geöffnet, starrte mir ein Auge entgegen. fullsizeoutput_222In der Umverpackung verbirgt sich dann ein wahrer Augenschmaus (bitte entschuldigt das Wortspiel): IMG_3408Der Flakon ist aus Glas, die roségoldfarbene Kugel aus Metall und der Deckel ist aus Kunststoff. Wenn man den Deckel abnimmt, kommt ein weiteres Auge zum Vorschein: fullsizeoutput_223Insgesamt gefällt mir das Design sehr gut. Es ist stylish, ungewöhnlich, aber trotzdem harmonisch und fällt auf jeden Fall auf dem Kosmetiktisch ins Auge (upps, schon wieder ein Wortspiel). Jetzt aber zum Duft an sich. Kenzo beschreibt ihn folgendermaßen:

KENZO vertraute die Zusammenstellung seines neuen Dufts dem Ausnahme-Parfümeur Francis Kurkdjian an. Avantgardistisch wagt er den Mix von Genres, Stilen und Materialien. Er entführt das Parfüm von ausgetretenen Pfaden, lässt Blumen aus ihrer klassischen Rolle fallen, wagt die Überdosis… Ein ganz neuartiges Aufeinandertreffen von Pfingstrose, Jasmin und den funkelnden Kristallen von Ambroxan®. Ein noch nie da gewesenes Blumenbouquet, überraschend und süchtig machend.

Kurz nach dem Aufsprühen kamen bei mir vor allem florale Akzente zum Vorschein, vor allem Pfingstrose. Während die Herznote eher sanft blumig und zurückhaltend ist, intensiviert sich der Duft in der Kopfnote spürbar, was mich tatsächlich etwas überrascht hat. Der Pfingstrosen-Akzent der Herznote war bei mir auch in der Kopfnote weiter wahrnehmbar, hinzu kam jedoch ein intensiver Jasmin-Duft, der gleichzeitig sehr blumig aber auch irgendwie süßlich wirkt – eine wirklich betörende Mischung! Die Herznote hielt sich bei mir recht lange und ging langsam in die warm-holzig-pudrige Ambroxan-Basisnote über. Insgesamt gefällt mir Kenzo World ziemlich gut. Der Duft ist zwar ungewöhnlich, aber auf jeden Fall dennoch auch im Alltag tragbar. Ob ich allerdings bereit wäre, für dieses Produkt den UVP-Preis von stolzen 59,00 Euro für einen 30 ml-Flakon zu bezahlen, wage ich dennoch zu bezweifeln… Trotzdem, ein schöner Duft – wenn ihr in einer Parfümerie die Gelegenheit habt, nehmt unbedingt eine Probe mit!